Eigentlich sollte der Glaube nicht an Geldmittel gebunden sein. In Deutschland ist es aber bisher so, dass man mit der Taufe zur Kirchensteuer verpflichtet ist. Lässt man sich von der Kirchensteuer befreien, bedeutet dies auch gleichzeitig, dass man konfessionslos wird.
Der Kirchenrechtler Hartmut Zapp wollte aus der Körperschaft der Kirche austreten, seinen Glauben aber beibehalten. Ein Präzedenzfall, der das Ende der Kirchensteuer einläutet.

Na ja, ich bin nicht der gläubigste Mensch, aber war es nicht Jesus, der sagte: Wo zwei oder drei sich in meinem Namen treffen, werde ich unter ihnen sein?
Organisierte Religionen verrichten mit dem Geld, was ihnen großzügigerweise vom Staat eingetrieben wird, teilweise viel Gutes, unterhalten Krankenhäuser, Kindergärten, Stiftungen etc., aber ich denke, seinen Glauben kann man auch völlig losgelöst davon betrachten. Ich muss nicht in der Kirche sein, um zu glauben… Das ist für mich ein Widerspuch gegen alles was in der Bibel oder jedem anderen Buch steht.
Ich denke, das weiß auch der Vatikan, aber wenn der Heilige Vater dazu stehen würde, würde er sich und seiner Institution jegliche Daseinsberechtigung nehmen…
Wenn dem nicht so wäre, würde ich aus der Kirche austreten.
Oder anders gesagt, Gott ist in uns Allen.