Die liebe Rettungsgasse – Abkürzung oder Fluch?



Letztens stand ich mal wieder ein paar Stunden lang im Stau. Hier auf dem Autobahnabschnitt gibt es täglich mehr oder weniger schwere Unfälle. Die meisten Teilnehmer bilden während eines  Staus sogar eine Rettungsgasse. Je länger so ein Stau dauert, desto unruhiger werden die Menschen jedoch. So kommt es vor, dass der ein oder andere gerne mal in die Rettungsgasse hineinlugt. Irgendwann ist es dann soweit, dass die Rettungsgasse als Privatweg genutzt wird. Wäre ja schade, wenn niemand diesen freien Platz ausnutzt. In dem mittig vorausfahrenden Mercedes saßen zwei junge Männer. Die wissen es vielleicht nicht besser. In dem dahinter fahrenden Pampersbomber saß jedoch eine Familie, dessen Junge immer mal wieder aus dem Fenster schaute. Aber vielleicht musste er ja dringend.

Und ja, die beiden mittig fahrenden Autos sind dann auch mittig weitergefahren.

Keine Werbung

Dieses Jahr, 2018, hat Google angefangen speziell im Chrome Browser „Bad Ads“, also böse Werbung, zu blockieren. Was böse ist, hat Google festgelegt und bekannt gegeben. Die Werbetreibenden hatten dann etwas Zeit zu reagieren und ihre Werbung umzustellen.

Bereits Mitte 2017 gab Google seine Pläne für deinen Werbeblocker bekannt. Um nicht ganz von vorne und alleine die Sache anzugehen, ist Google der „Coalition for Better Ads“ beigetreten. Dort ist dann auch definiert, was schlechte Werbung ist. Somit kann schlechte Werbung auch einfach „nur“ schlecht platziert sein. Oder auch einfach nur besonders nervig sein, in dem Videos und Sounds automatisch abgespielt werden.

Was Google macht aber auch seit längerem schon mehr. Google selber bietet ein Werbenetzwerk an. Dazu zähle ich mal auch den Google Play Store. Hier hat Google das Hausrecht und schmeißt dann auch kurzerhand betrügerische oder irreführende Werbung einfach raus. Werbung, die zu Malware führt, wird eh schon seit langem geblockt, sobald sie bekannt wird.

So hat Google schon in 2016 über 1.7 Milliarden Werbeanzeigen entfernt, die gegen Googles Richtlinien verstoßen. In 2017 waren es schon über 3.2 Milliarden Werbeanzeigen von Google entfernte Anzeigen. Dazu kann man sich beispielsweise auf GoogleWatchBlog ein paar Infografiken angucken.