Sehr Dringend!

Bei Ebay Kleinanzeigen verkaufe ich meinen alten Laptop. Fast 8 Jahre alt aber immer noch um Welten besser als das was man heute für 400 Euro bekommt.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/asus-g74sx-intel-core-i7-2670-8gb-ram-2-festplatten-ssd-hdd/1165728260-278-23202

Einen Tag nach Erstellung der Anzeige bekam ich an einem Samstag Morgen (20.07.) eine Nachricht von Jovic Jukica. Er bräuchte den Laptop ganz dringend bis Montag! Ich muss den Laptop jetzt ganz schnell verschicken und er überweist das Geld.

Das hier war sein „Beweis“, dass er überwiesen hätte.

Screenshot „Beweis“ für eine Überweisung

Natürlich ist das Fake (ich habe ihm auch nicht meine richtigen Daten für die Überweisung gegeben). Ausserdem hat der Scammer auch noch dreister weise 8 Euro zu wenig als Betrag eingetragen (328 € für den Laptop + 10 € Versand). Also selbst beim Betrügen wird noch betrogen.

Als Empfangsadresse hat er mir folgendes genannt
Herr Jovic Jukica
836872150
Packstation 126
28870 Ottersberg


Das ist gar nicht so weit weg von mir. Also habe ihm vorgeschlagen, dass wir uns doch direkt treffen können. … Keine Antwort.

Hätte ich nun im guten Glauben den Laptop abgeschickt, hätte Laptop und Geld verloren.

Es gibt leider genügend Menschen, die auf eine solche Masche hereinfallen. Also aufpassen, es sind nicht nur die Verkäufer, die betrügen können. Ein vermeintlicher Käufer kann genauso gut betrügen.

Mir persönlich ist es auch am liebsten, wenn ich meine Sachen nicht verschicken muss und sie direkt übergeben kann. Auch wenn ich selber Sachen suche, gucke ich zuerst in meiner direkten Umgebung nach.

Keine Werbung

Dieses Jahr, 2018, hat Google angefangen speziell im Chrome Browser „Bad Ads“, also böse Werbung, zu blockieren. Was böse ist, hat Google festgelegt und bekannt gegeben. Die Werbetreibenden hatten dann etwas Zeit zu reagieren und ihre Werbung umzustellen.

Bereits Mitte 2017 gab Google seine Pläne für deinen Werbeblocker bekannt. Um nicht ganz von vorne und alleine die Sache anzugehen, ist Google der „Coalition for Better Ads“ beigetreten. Dort ist dann auch definiert, was schlechte Werbung ist. Somit kann schlechte Werbung auch einfach „nur“ schlecht platziert sein. Oder auch einfach nur besonders nervig sein, in dem Videos und Sounds automatisch abgespielt werden.

Was Google macht aber auch seit längerem schon mehr. Google selber bietet ein Werbenetzwerk an. Dazu zähle ich mal auch den Google Play Store. Hier hat Google das Hausrecht und schmeißt dann auch kurzerhand betrügerische oder irreführende Werbung einfach raus. Werbung, die zu Malware führt, wird eh schon seit langem geblockt, sobald sie bekannt wird.

So hat Google schon in 2016 über 1.7 Milliarden Werbeanzeigen entfernt, die gegen Googles Richtlinien verstoßen. In 2017 waren es schon über 3.2 Milliarden Werbeanzeigen von Google entfernte Anzeigen. Dazu kann man sich beispielsweise auf GoogleWatchBlog ein paar Infografiken angucken.