Jugendmedienschutzstaatsvertrag

Jugendmedienschutzstaatsvertrag. Schönes Wort, oder?

Unsere Landesministerpräsidenten haben den neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag beschlossen. Inhalte im Internet sollen in Alterkategorien eingestuft werden. Ist eine Seite ab 16 Jahren oder 18 Jahren geeignet , also die Erzeihung und Entwicklung ist beeinträchtigt, sollen die jeweiligen Betreibern ihre Seite gekennzeichnen.

Halt.

Nein “sollen” oder “müssen” muß hier niemand. Denn statt kennzeichnen, kann man auch eine Alterverifizierung durchführen, oder man zeigt seine Inhalte nur nachts. Öffnungszeiten im Internet. Gerade die Öffnungszeiten bringen doch gar nichts. Denn erstens ist die Seite so nur ein Bruchteil des Tages abrufbar; zweitens können Kinder dann trotzdem drauf zugreifen und drittens ist in anderen Zeitzonen dann gerade Primetime. Server aus dem Ausland betrifft das Ganze eh nicht. Die ganzen Pornoseiten aus dem Ausland können die Kinder immer noch bequem ansurfen.

Nein.

Denn das eigentlich geforderte “Löschen statt Sperren” kommt in der Politik nicht so gut an. Vermutlich wird dann im Februar 2011 das Zugangserschwerungsgesetzt doch noch aktiv. Also Pornoseiten und sonstige unbequeme Seiten werden dann auf eine geheime Liste gesetzt und verschwinden aus dem “DeutschNetz”.

Nö.

Das Zugangserschwerungsgesetzt erschwert den Zugang halt nur. Und das auch nur einmalig für 5 Minuten. Denn dann hat der internetaffine Filius die Sperre umgangen.

Der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag ist noch nicht Gesetz. Erst muss es noch die Landesparlamente passieren. Nur ein Parlament muss dagegen stimmen, damit der Jugendmedienschutzstaatsvertrag abgelehnt wird. Aber mal ehrlich, das wird eh nicht passieren. Wenn doch, dann zeihe ich um in dieses Bundesland ;)

Inspiriert von und durch Spreeblick.com.

Happy Birthday

Die Russen haben mit ihrem Sputnikstart im Jahre 1957 die USA dazu getrieben, Forschungen für verteilte System voranzutreiben. Die Advanced Research Project Agency (ARPA), heute DARPA, wurde gegründet.

Sichtbare Erfolge gab es aber erst einige Jahre später.

Am 29.10.1969 haben zwei Universitäten in Kalifornien, Los Angeles und Stanford, eine Telefonverbindung über zwei Computer aufgebaut. Von Los Angeles sollte LOGIN nach Stanford gesendet werden. Doch nach dem O ist der Computer in Stanford abgestürzt. Die erste Nachricht über das „Internet“ war also LO. Eine Wiederholung ein wenig später wurde erfolgreich durchgeführt.

Das Netz wurde immer mehr ausgebaut. Damit die verschiedenen Uninetze miteinander kommunizieren konnten, mussten Übersetzer verwendet werden. Dies waren kleine Mini-Computer, Interface Message Prozessor (IMP) genannt, Vorfahren der heutigen Router.

Bildquelle: Wikipedia

Bildquelle: Wikipedia

Mit wachsener Teilnehmerzahl wurde die Übertragung immer schwieriger, da jede Verbindung eine ganze Leitung blockierte. Neue Lösungen mussten ersonnen werden. Die Paketvermittelte Datenübertragung (TCP/IP) wurde viele Jahre später etabliert. TCP beruht dabei aus Ideen vom CYCLADES-Projekt. Erst mit Einführung der Datenpakete wurde das ARPANET langsam Internet genannt.

Trotz Namensänderung wird das Internet nun 40 Jahre alt.

Brieftaube gegen Internet

Auf Basicthinking.de wurde darüber geschrieben, wie eine Brieftaube mit 4 GB Speicherstick die Daten schneller zum Zielrechner bringen konnte, wie die Datenübertragung über das Internet.

Die Sensation war, dass die 11 jaährige Taube nur gut eine Stunde für den Flug benötigte und noch einmal eine Stunde ist mit dem Datentransfer der Daten vom Stick zum Computer vergangen. Die Internetübertragung war da gerade erst bei 4%.

Gesagt werden muss noch, dass die Geschichte in Südafrika spielt. Die Dateninfrastruktur ist dort also noch sehr schlecht.

Internetmanifest

Nicht Alles, was verbreitet wird, ist gut.

Bisher habe ich immer nur Gutes über das neue Internetmanifest gelesen. Von allen Seiten hagelte es Lob auf die Veröffentlicher nieder. Nun hat sich aber auch jemand getraut, etwas Negatives über das Manifest zu schreiben.

nullen_einsen

[via] lallus.net

Das neue Internet

Die US Regierung will wieder die komplette Kontrolle über die Internet-Verwaltung Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN).
Heise: http://www.heise.de/newsticker/US-Abgeordnete-fordern-dauerhafte-US-Kontrolle-ueber-Internet-Verwaltung–/meldung/143131

Vielleicht treibt das ja die Entwicklung anderer Netze voran: http://www.heise.de/ct/German-Lab-fuer-ein-besseres-Internet–/artikel/142725

Arghhh und France Gall

Ich habe ja eigentlich gar nichts gegen Schlager und auch ansonsten nichts gegen deutschspariges Liedgut. Der Nachteil dabei ist nur, dass man leider auch den Text verstehen kann.

Wenn da nun die Eurocats anfangen, vom Internet zu singen, wird mir ganz anders. Und das meine ich nicht im guten Sinne. Auf die Bühnenperformance, die wie Fensterputzen anmutet, will nicht weiter eingehen. Aber was ist das für ein blödsinniger Text? Ich glaube so stellen sich viele ältere Politiker das Internet vor.

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Bequemlichkeiten der Überwachung

Warum regen sich alle darüber auf, dass der Staat sie überwachen will? Das hat doch enorme Vorteile.

[youtube]b4_CcePYGq8[/youtube]

Mit den Wölfen heulen…

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich einen Satz über das Thema verlieren soll… aber was soll’s; man heult eben mit den Wölfen.

Google down, Weltuntergang befürchtet. Bild.. äh Chip sprach zuerst mit Gott.

Internetzensur

Nicht nur, dass Suchemaschinenbetreiber die Suchergebnisse stark einschränken, wenn es um Sex geht, nein auch Ebay.

Besucht mal die Seite live.com und gebt dort das harmlose Wort Strumpfhose ein.

Ergebnis: Der Suchbegriff strumpfhose führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten.

Ein weiteres Beispiel:

Vor allem in den Bereichen angeblich den Nationalsozialismus verherrlichender Artikel und bei angeblichen Erotik-Artikeln sitzt den eBay-Mitarbeitern der Finger immer nahe an der Lösch-Taste. Daher werden sogar aktuelle Schulbücher und Angebote von Wäscheleinen gelöscht – letztere könnte man ja für erotische Fesselspiele missbrauchen.

Zitat Quelle: wortfilter.de

Wer also demnächst für den Winter eine Strumpfhose kaufen möchte oder für dem Sommer eine neue Wäscheleine zum Wäsche aufhängenbeötigt, muss damit rechnen, schief von den Verkäufern angeguckt zu werden. Denn man ist schliesslich ein perverses Schwein.