Somalia

Auch wenn die Bundettagswahl “schon” vorbei ist, möchte ich noch einmal folgendet Bild vorstellen

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Ähnlich wie der Dame mag es sicherlich noch vielen Anderen gegangen sein, als sie ihr Kreuzchen auf dem Stimmzettel gemacht haben. Die insgesamt 2%, die die Piratenpartei bekommen hat, klingen erst einmal viel (die Grünen hatten in ihrer ersten Bundestagswahl weniger). Ich vermute aber, dass die Piratenpartei einfach nur fast 100% ihrer Wähler zur Wahl motivieren konnten. Bei der momentan geringen Wahlbeteiligung kann dann auch eine so kleine Partei hohe Prozentzahlen erreichen.

Wer meint, dass die Piraten in der nächsten Wahl noch eine Rolle spielen?

[via] Politblogger.net

Piratenwahl

Warum ich die Piratenpartei nicht wählen kann

Zugegeben: Das, was im Wahlprogramm der Piratenpartei steht, klingt vernünftig: Kein Überwachungsstaat, vertrauliche Kommunikation, informationelle Selbstbestimmung, keine Zensur, Informationsfreiheit – um ein paar Beispiele zu nennen – all dem könnte ich guten Gewissens meine Stimme geben (auch wenn ich nicht unbedingt der Ansicht bin, dass man deshalb unbedingt die Piratenpartei wählen muss). Nein, mich stört an der Piratenpartei das, was nicht im Wahlprogramm steht. Wer Politik für Menschen positiv gestalten will, kann nicht einfach sagen, dass sie nicht jedes Thema besetzen muss, weil eine baldige Alleinregierung sowieso nicht zur Debatte steht. Mit dieser erschreckend einfältigen Begründung könnte sich in Deutschland derzeit jede Partei auf ein oder zwei Themen begrenzen – einmal abgesehen davon, dass niemand von der Piratenpartei verlangt, zu jedem Thema eine fundierte Haltung einzunehmen.

[...]

Den Rest gibt es auf politikblogger zu lesen:

http://www.politblogger.net/warum-ich-die-piratenpartei-nicht-waehlen-kann/

Dem kann ich mich eigentlich nur anschliessen.

Gestern ist mir in der Innenstadt eine „Wahlkampftruppe“ der Piratenpartei entgegen gekommen. Geschäftig wie sie waren, haben sie gleich versucht, ihre Flyer an einem Stand der Günen loszuwerden.
Sehr sinnig ist das nicht. Als ob die Grünen nun so einfach mal wechseln würden. Zumal sahen die jungen Burschen so aus, als ob sie noch nicht mal wählen dürften.

Was soll man da nun wählen?

Bundestagswahl und die Piratenpartei

Die coole Nieschenpartei, die Piratenpartei, ist im Netz umjubelt. Wird sie aber auch im Real Life etwas bewegen?

Malte Welding hat im Blog der Netzeitung andere Blogger zu der Piratenpartei befragt.

Für den aktuellen Blogblick der Netzeitung habe ich ein paar Blogger gefragt, was sie von den Piraten halten.
Und fragt mich nicht, wie das möglich ist – sie haben alle Recht.

Malte Weldings Blognachricht: http://www.malte-welding.com/2009/08/28/blogger-uber-piraten/

In irgend einem Kommentar hatte ich schon mal geschrieben, dass man die Piratenpartei nicht nur deswegen wählen sollte, weil die grade so cool sind. Selber informieren ist hier der Weg zum Ziel. Neben dem Informieren gestaltet man idealer Weise auch selber einen Teil des Geschehens, statt nur zu konsumieren.

Zu der Selbständig der deutschen Bürger hat Mark T. Fliegauf bei carta.info etwas geschrieben.

Das oft beklagte politische Desinteresse ist nicht einfach die Schuld der Parteien. Der Citoyen wird abgelöst vom Politik-Konsumenten, der mit Kampagnen-Häppchen bedient werden will, anstatt mitzugestalten.

Da ich erst mal nachgucken musste, was Citoyen sein soll, schreibe ich hier direkt die Erklärung hin.

Der Citoyen bezeichnet den Bürger bzw. Staatsbürger, der in der Tradition und im Geist der Aufklärung aktiv und eigenverantwortlich am Gemeinwesen teilnimmt und dieses mitgestaltet.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Wikipediaeintrag zu Citoyen.