Bundestagswahl und die Piratenpartei

Die coole Nieschenpartei, die Piratenpartei, ist im Netz umjubelt. Wird sie aber auch im Real Life etwas bewegen?

Malte Welding hat im Blog der Netzeitung andere Blogger zu der Piratenpartei befragt.

Für den aktuellen Blogblick der Netzeitung habe ich ein paar Blogger gefragt, was sie von den Piraten halten.
Und fragt mich nicht, wie das möglich ist – sie haben alle Recht.

Malte Weldings Blognachricht: http://www.malte-welding.com/2009/08/28/blogger-uber-piraten/

In irgend einem Kommentar hatte ich schon mal geschrieben, dass man die Piratenpartei nicht nur deswegen wählen sollte, weil die grade so cool sind. Selber informieren ist hier der Weg zum Ziel. Neben dem Informieren gestaltet man idealer Weise auch selber einen Teil des Geschehens, statt nur zu konsumieren.

Zu der Selbständig der deutschen Bürger hat Mark T. Fliegauf bei carta.info etwas geschrieben.

Das oft beklagte politische Desinteresse ist nicht einfach die Schuld der Parteien. Der Citoyen wird abgelöst vom Politik-Konsumenten, der mit Kampagnen-Häppchen bedient werden will, anstatt mitzugestalten.

Da ich erst mal nachgucken musste, was Citoyen sein soll, schreibe ich hier direkt die Erklärung hin.

Der Citoyen bezeichnet den Bürger bzw. Staatsbürger, der in der Tradition und im Geist der Aufklärung aktiv und eigenverantwortlich am Gemeinwesen teilnimmt und dieses mitgestaltet.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Wikipediaeintrag zu Citoyen.

Creative Common

Nicht überall wo CC draufsteht ist auch CC drin. Das ein Label nicht dem Inhalt entspricht, sollte jedem schon mehrfach untergekommen sein. Falsche Versprechen gibt es überall.

Einige Verwerter sollten dann aber auch genauer hinschauen, was drin ist. Politische Parteien gehören dazu. Von denen erwarte ich (vielleicht zu Unrecht), dass sie sich mit den Gesetzeslagen auskennen und sich im Grundsatz daran halten.

http://de-bug.de/medien/archives/wahlspot-dilemma.html

Fairerweise muss ich sagen, dass der Wahlspot von der (Fan-)Gemeine  erstellt wurde. Das ändert aber letzendlich nichts an der Sache an sich.

Mir persönlich gefällt der Spot nicht. Zuviel und zu lautes Rumgeplärre . Die „Farben“ machen auf mich den Eindruck von zu viel Drogenkonsum ;-) Soll ich sowas wirklich wählen?

Hier noch ein Zitat aus den Kommentaren von piratenspot.de.

Die Piratenpartei wird einen Spot nutzen, der ein verändertes Piratenparteilogo beinhaltet. Anstelle von schwarz-orange ist es ein regenbogenfarbenes Zeichen. Damit wird jeglicher Wiedererkennungswert weggeworfen. Dazu wirkt die Farbgebung allgemein zwar meinetwegen fröhlich und freundlich – aber eben nicht sonderlich seriös!

Wenn man sich dazu noch die Kinderstimme denkt, wird die Seriösität der Partei, die ja zweifelsohne vorhanden ist, leider für die breite Masse des Publikums nicht erkenntlich sein!
Denn wer von den Leuten, die damit angesprochen werden sollen, wird dadurch wirklich überzeugt sein sich mit der PP zu beschäftigen?
Genau das war nämlich mein allererster Eindruck, als ich den Spot anfänglich gesehen habe! Ich dachte, dass das unseriös ist!

Piratenlied

Alle die mit uns den Bundestag entern, müssen Piraten mit Bärten sein…

„Was soll der Quatsch?“ fragst du dich?.  Dies ist ein Textausschnitt eines Priratenparteimotivationslied.

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