Exploding Kittens – Das Kartenspiel

Vor einer Weile ist das Kartenspiel „Exploding Kittens“ bei mir angekommen.

Exploding Kittens

Das „normale“ Spiel als auch das NSFW Deck habe ich mir gegönnt.

Aufgeklappter Deckel

Die Macher haben eine keine Überreaschung versprochen. Die Überraschung macht sich dann bemerktbar, wenn man den Deckel der Kartenaufbewahrungsbox aufklappt. Ein Lichtsensor im Deckel stellt eine Helligkeitsveränderung fest und es -miaut- dann kurz. :)

Hier sind ein paar Karten des normalen Decks zu sehen:

normales Exploding Kittens Deck

Und das NSFW Deck

NSFW Exploding Kittens

Der Unterschied zwischen den beiden Versionen ist die Art der Bilder. Beim normalen Deck sind die Bilder nicht anstößig. Ansonsten sind die Regeln gleich und man kann auch mit beiden Decks gemischt spielen, wenn man mit mehr als 5 Mitspielern spielen möchte.

Mückenstiche

Am Samstag wurde ich heimtückisch hinterrücks erstochen. Nicht nur einmal, nicht zweimal, auch nicht dreimal. Grob 50 Stiche je Fuß musste ich über mich ergehen lassen.

Mein geschwollener Fuß

Selbst am Dienstag war mein Fuß noch geschwollen. Heute am Mittwoch Abend ist die Schwellung schon gut zurück gegangen. Aber das Jucken ist echt noch eine Qual!

Lifeline – Notruf

Vor einiger Zeit habe ich mir das Spiel „Lifeline“ für mein Smart Phone gekauft. In dem Spiel geht es darum, dass man sich per Textnachrichten mit einem anderen Menschen, der auf meinem fremden Mond gestrandet ist, austauscht. Dieser hilfesuchende Mensch stellt immer wieder Fragen. Mit den gegebenen Antworten kann man den Spielverlauf ändern.

Einige Antworten können auch dazu führen, dass der gestrandete Mensch sein Leben verliert. Dann ist das Spiel zu ende und man kann sich aussuchen an welchem Tag man in die Geschichte wieder einsteigen möchte.

Wahlmöglichkeiten bekommt man viele im Spiel. Allerdings sind diese Wahlmöglichkeiten zum großen Teil nur Schein. Es gibt gerade am Anfang ein paar wichtige Entscheidungen. Am Ende hingegen ist es fast egal, was man wählt. Ist man beispielsweise erst einmal auf dem Weg zum ShowDown Ort, kann man nicht mehr umkehren. Auch wenn man immer wieder sagt, dass der Gestrandete umkehren soll, hört dieser dann nicht mehr auf einen und hat Ausreden, nicht umzukehren.

An einer anderen Stelle und das muss ein Bug sein, kann man sich entscheiden, einen Kompass zu bauen oder eben nicht. Hier spielt es aber keine Rolle, ob man einen baut. Denn auch wenn man keinen gebaut hat, wird im weiteren Verlauf der Geschichte trotzdem dieser (nicht gebaute) Kompass genutzt.

Der besondere Reiz des Spielt ist gar nicht so sehr die Geschichte, die man eh nur an wenigen Stellen wirklich beinflussen kann und auch nicht die Grafik, die nur aus Textchat (vermutlich stellt der Textchat aufgenommene Sprachnachrichten dar) besteht, sondern die Tatsache dass eine Art Echtzeitinteraktion dargestellt wird. Das heißt, man sieht, wie der gestrandete Mensch Namens Taylor tippt und wenn Typlor sich schlafen legt, hört man die nächsten Stunden auch nichts mehr von ihm. Man muss also je nach Situation ein paar Sekunden bis Minuten oder sogar Stunden auf eine Antwort warten. So dauert das Spiel ca 3 Tage, wenn man zwei oder drei Mal stirbt, dauert es bis zu einer Woche. Lifeline ist somit auf die Zeit umgerechnet ein teures Spiel. Mehr als ab und an mal klicken, muss man nicht machen. Viel Text zu lesen gibt es auch nicht. Die Geschichte ist auch nicht sehr komplex.

Hello?
Is this thing working?
Can anyone read me?

So fängt es an…

Nun gilt es herausuzufinden, auf wieviele Arten Kadett Tylor auf diesem Mond sterben kann. 4 Möglickeiten sind mir schon bekannt.

Edit 25.12.2015: Das Spiel gibt es gerade kostenlos bei Amazon.

Sprich zur Hand, …

Kommentare sind ein beliebtes Mittel, um seiner Leserschaft die Möglichkeit zu geben, sich mitzuteilen. Je nach Publikum kann dies mal angenehm, mal weniger angenehm sein. Falls man nun aber keine Zeit/Lust/Nerven hat, die Kommentare zu moderieren oder moderieren zu lassen, simuliert man die Kommentarfunktion nur.

Echo Kammer
https://github.com/tessalt/echo-chamber-js/blob/master/readme.md

Der Nutzer bekommt das Kommentarformular angeboten und kann dort auch seine Ergüsse niederschreiben. Ihm wird sein Kommentar auch angezeigt. Allen anderen jedoch nicht. Dies liegt daran, dass die „Kommentardatenbank“ nur lokal beim jeweiligen Kommentator liegt. Irgendwie lustig, aber andererseits kann man die Kommentarfunktion auch deaktivieren, wenn man eh keinen Wert drauf legt. Das ist jedenfalls ehrlicher als seine Leser zu verarschen… mal ausgenommen die SPAM-Bots.

Nordholz – die Perle an der Nordsee

Werbeartikel der Gemeinde Wurster Nordseeküste

 

Die erste Spalte ist ja noch ok, aber der Rest ist ein bisschen zu dick aufgetragen,

„Herausragend am Seedeich ist der Kutterhafen…“

Naja, Kutterhäfen gibt es überall an der Küste und bestimmt auch schönere. Die kleine Schlickkuhle nun als „herausragend“ zu bezeichnen, setzt den ganzen Ort herab.

„… besten Blick auf die Nordsee…“

Von jedem Nordseedeich aus kann ich auf die Nordsee gucken. Für gewöhnlich ist und bleibt dieser Blick sogar unverbaut.

„Sehenswert in Nordholz ist die neuerbaute ev . luth. Kirche in ungewöhnlicher, aber sehr ansprechender Form.“

Netter als die alte Kirche ist die neue schon, aber wirklich ungewöhnlich?

„Entlang der Innendeichs[sic] verlaufenden Straße gibt es auch verschiedene urige gastronomische Betriebe.“

„urig“   Ja, das ist schon mal gar nicht so schlecht. Allerdings ist es nun schwerer geworden, einen dieser urigen Betriebe zu finden, denn sie sind nun alle in Nordholz Wurster Nordseeküste hinter’m Deich. Warum die Post es angeblich nicht hingekommt, die einzelnen Orte weiterhin mit Post zu beliefern und darauf beharrt, alles müsse ein Ort sein, bleibt mir ein Rätsel.

Aber immerhin wird Nordholz als Schlafplatz für Cuxhaven erwähnt :)

Auch die umrahmenden Werbeanzeigen sind mit viel BEdacht platziert worden.
Ein Ort ohne Dönerbude ist unvollständig. Einen 1&1 Shop braucht auch jeder Kurort (kaputtes Handy wär ’ne Katastrofe). Der Immobilienmakler vermittelt den betuchten Urlaubern ihren Altensitz. Die Werkstatt repariert die liegenbegliebene Familienkutsche. Und beim Elektrofachhändler kann der Urlauber Batterien kaufen.

Nur gut, dass alles in trockenen Tüchern ist.