Ein warmer Tag im Wald

Am heutigen Samstag waren wir mit der Hundeschule im Wald. Auf der Lichtung, auf der wir trainiert haben, war es sehr warm :-)


Balou und Bounty


Ein aufmerksamer Bounty


Balou kurz vor seiner Übung


Balou und Bount auf einem Stamm


Balou balanciert

Werkstatt

Am letzten Wochende haben wir den „Müllraum“ aufgeräumt. Den ganzen alten Kram, den uns der Vorbesitzer netter weise überlassen hat, haben wir aus dem Raum rausgeräumt und auf die Terrasse gestellt. So viel Müll passte in den Raum? Nachdem dann alles rausgeräumt war, machte der Raum einen viel größeren Eindruck. An der einen Wand der „neue“ Werkstatt sind dann die alten Hängeschränke (auch Vorbesitzer) aus dem Hauswirtschaftsraum gekommen. Danach sind dann etliche Bügel und Haken an die Wand geschraubt worden. Jetzt fehlen nur noch ein paar Steckdosen in der Nähe der neuen Arbeitsplatte.

Alte Computerspiele

Letztens habe ich einen Beitrag zu ultima 3 auf G+ gelesen und mich daran erinnert, dass ich auch noch ein originales Ultima 5 mit allem drum und dran liegen habe.

Sogar meine alten Notizen, die ich vor über 20 Jahren gemacht habe, sind noch vorhanden :-)
Jetzt muss ich nur noch den Amiga wieder reaktivieren.

Politik – nur Ärger – der Bebauungsplan

Ich geh wählen, damit ich mich nicht groß mit Politik auseinander setzen muss.

Nur leider macht die Politik nicht immer das, was ich mir wünsche. Im gewissen Maße bin ich da auch flexibel. Aber manchmal kommt der Punkt, da kann man nicht mehr ruhig sein.

Hier in Nordholz, … ach ne, das heißt ja nun Wurster Nordseeküste (auch son Mist, den die Politik verbock hat), ist die Marine noch gut vertreten. Unter anderem gab es hier im Ortskern ein Krankenhaus. Die Sanitäter sind aber nun direkt zum nahegelegenen Flugplatz gezogen. Seit dem ist das Gelände ungenutzt. Auf diesem Gelände, Führungsbereich genannt, befinden sich noch drei denkmalgeschütze Gebäude von (ca.) 1900. Hübsche weiße Häuser mit rotem Dach. So fast Versaille in klein.

Hier gibt es ein schönes Bild von dem Führungsbereich

Die „neuen“ 60er-jahre Bauten sollen abgerissen werden. Soweit in Ordnung. Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hat schöne Alternativnutzungen aufgezeigt. Auf jeden Fall wurde sich klar gegen eine Nutzung für Discounter ausgesprochen. Hier im Ort sind bereits Lidl, Aldi und Sky vorhanden. Ein Penny war auch mal da, dieser musste jedoch aufgeben. Letzten Herbst wurde dann auf einmal bekannt gegeben, dass ten Brinke den Bereich gekauft hat und dort Disconter angesiedelt werden sollen.

Ah ja…

Sky und Aldi wollen von ihren alten 600 m entfernten Standort in den Fürhungsbereich ziehen. Sie hinterlassen dann eine riesige leer stehende Fläche mit leerstehenden Gebäuden. Grund für den Wechsel ist, dass die Märkte sich vergrößern wollen. Dabei ist am alten Standort noch genug Platz vorhanden. Hingegen ist am neuen Standort eine Erweiterung nach dem Bau nicht mehr möglich. Im Großen und Ganzen ist das gaplante Projekt ein Schandfleck für den Ort. Zusätzlich kommt auch noch eine nicht unbeträchtliche Lärmbelastung und ein stark steigendes Unfallrisiko für die angrenzende Straße hinzu. Bis heute hatten die Bürger Zeit, sich gegen den ausgelegten Bebeuungsplan auszusprechen.

Hier mein Text. Andere Bürger haben teilweise 11 Seiten geschrieben. Ich wollte mich aber auf das Wesentliche beschränken.

Marcus Klütmann – Feuerweg 7 – 27639 Wurster Nordseeküste

Gemeinde Wurster Nordseeküste
Westerbüttel 13
27639 Wurster Nordseeküste

Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen den B-Plan Nr. 52 „Ehemaliger Führungsbereich“ möchte ich meine Bedenken zum Ausdruck bringen.
Thema Denkmalschutz
Bisher sind keine Pläne vorgelegt worden, die eine weitere Nutzung der denkmalgeschützen Gebäudeteile darlegen. Aussagen wie, „es wird nach Nutzern gesucht“ können hier nicht gelten, da vor allem die Intensität der Suche offen bleibt.
Auch ist der bisherige Investor ten Brinke nicht dafür bekannt, denkmalgeschütze Gebäude zu erhalten. So ist dies zum Beispiel gerade auf Fehmarn zu sehen, wo am Südstrand ein denkmalgeschütztes Gebäude (Haus des Gastes) verfallen lassen wird. Im Jahre 2010 wurde geplant, am Südstrand ein Hotelresort zu bauen. Seit dem ist nichts passiert und der ehemals schöne Südstrand verfällt zur Schutthalde.
Ich befürchte in dem hier vorliegenden Fall, dass zwar die neuen Supermärkte, der Parkplatz und die Antennenanlage gebaut werden, die Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude bis auf ein paar Alibiverträgen ruhen gelassen wird. Da sich die Gebäude dann nicht wirtschaftlich tragen, wird der Betreiber der denkmalgeschützten Gebäude wegen nichtwirtschaftlichkeit den Denkmalschutzauftrag an die Gemeinde zurück geben. Diese (oder die dafür zuständige Denkmalschutzbehörde) wird dann wegen knapper Kassen einem Abriss zustimmen.
Thema Vergrößerung der aktuellen Nutzungsflächen der Supermärkte (Aldi, Sky)
Beide Märkte könnten durch Anbaumaßnahmen ihre Verkaufsfläche vergrößern. Fläche ist vorhanden. Die „Drohung“ von Aldi, Nordholz ganz den Rücken zuzukehren, wenn der Umzug in den Führungsbereich nicht gestattet wird, kann doch getrost ignoriert werden. In Altenwalde hat Aldi bereits seine Pforten geschlossen. Wenn nun auch der Standort in Nordholz aufgegeben werden sollte, werden entweder Penny (wieder) oder Netto nach Nordholz kommen und sich in das gemacht Nest setzen.

Thema Lärmschutzgutachten
Dieses wurde beim Flächennutzungsplan zu spät ausgelegt und erst nachträglich, nachdem die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht wurde, den bereits ausliegenden Dokumenten still und heimlich hinzugefügt.
In dem Lärmschutzgutachten steht geschrieben, dass von keiner großen Mehrbelastung durch eine erhöhte Geräusch-Emission zu rechnen ist.
Erstens wird sich der Verkehr etwas im Feuerweg erhöhen, was den Lärm durch Autos schon vergrößert.
Zweitens wird es anlieferungsverkehr geben. Anlieferungen sind zwar zeitlich sehr beschränkt, aber wenn ein Fahrer mit seinem Kühllaster morgens um 4 Uhr ankommt, da er das letzte Stück gut durchgekommen ist, wird er eben die nächsten Stunden mit laufendem Kühlaggregat vor dem zu beliefernden Markt stehen und warten. Aus leidlicher eigener Erfahrung kann ich berichten, dass so ein Kühlaggregat auch noch in größerer Entfernung sehr störend ist. Gerade nachts macht sich das Scheppern und Brummen stark bemerkbar. Im Sommer dann bei offenem Fenster schlafen, wird dann unmöglich, was zusätzlich die Gesundheit der umliegenden Anwohner schadet. Aber auch bei geschlossenen Fenstern dringt das Brummen durch das Haus. Es muss nicht unbedingt einmal ein Kühllaster sein, der noch mit am lautesten ist. Ein normaler Lastzug mit nicht gekühlten Waren reicht auch schon. Da die großen Motoren dieses durchdringende Brummen erzeugen.
Drittens haben Supermärkte eine Pressanlage, um ihren Müll zu kompakten. Diese Pressanlagen werden nicht Richtung Parkplatz aufgebaut sein, sondern befinden sich seitlich oder an der Rückseite der Märkte. Da die Rückseite der Märke aber Richtung Wohnhäuser zeigt, wird auch hier eine erhebliche Lärmbelastung stattfinden.
Viertens haben Supermärke, ebenfalls wie die anliefernden Kühllaster, eine Kühlanlage. Die Wärmetauscher samt Lüftung und Kompressor-Pumpen stehen auf dem Dach oder der Rückseite der Gebäude. Der Lärm strahlt auch hier wieder direkt auf die Wohnhäuser. Diese Anlage kann nicht Schallisoliert werden, da dies dann die Kühlleistung zu sehr beeinträchtigt. Es gibt zwar auch leisere Kühlanlagen, diese müssen jedoch öfter und kostenintensiver gewartet werden. Der Supermarkt wird mit dem Hinweis auf die Wirtschaftlichkeit sicherlich die Standardgeräte nutzen.
Es hat für mich den Anschein, als hatte das Lärmschutzgutachten einige Tatsachen außer Acht gelassen. Meine praktischen Erfahrungen decken sich in keinster Weise mit dem Gutachten. Was nützt die Theorie, wenn die Praxis ganz anders aussieht?

Verkehrsplanung
Direkt am Führungsbereich liegt der Bahnübergang. Mindestens alle halbe Stunde fährt hier ein Zug durch. Ab und an wird dieser halbstunden Takt durch einen langen Güterzug unterbrochen. Lange Rückstaus ergeben sich schon teilweise jetzt. Das Ausfahren aus dem Führungsbereich kann zeitweise sehr schwierig sein. Gerade das Linksabbiegen dauert sehr lange, unter Umständen sogar das Rechtsabbiegen. Diese Information stammt noch aus der Zeit als der Führungsbereich aktiv war und die Fahrer minutenlang versuchten das Gelände zu verlassen. Es ist also kein Dahergerede, sondern beruht auf praktischen Erfahrungen. Nach und vor einer Zugdurchfahrt können die Kunden den Parkplatz nicht nach Links verlassen. Hier wird sich alleine auf dem Parkplatz schon ein Stau bilden, der sich durch die beengten Verhältnisse nur sehr langsam wieder auflöst. Schlimmer noch, wenn Stau auf dem Parkplatz ist und nach einer Zugdurchfahrt aus Richtung Schranke eine Kolonne Autos auf dem Parkplatz abbiegen wollen. Diese können dann nicht auf den Parkplatz fahren und es staut sich sofort bis über den Bahnübergang hinaus. Hier ist ein enormes Unfallpotential vorhanden.
Hinzu kommen hier noch die Schulkinder, die den Forstweg als Schulweg nutzen.

Attraktivität
Platzmäßig müssen die Rückseiten der neuen Märkte Richtung Feuerweg und Forstweg zeigen. Dies zeigt sich dem vorbeifahrenden Besucher als schnöde lange Mauer. Von den schönen Gebäuden wird nichts mehr zu sehen sein.
Es entsteht auch schon wieder mehr Leerstand. Nicht nur, dass bei Lidl zwei Gebäude leer stehen und das Zepelinzenter auch nur halb genutzt wird, werden in den alten Sky und Aldi Gebäuden auch Leerstand herrschen. Es wurde bisher kein nachhaltiger Nachnutzungsplan bekannt gegeben.
Das neue Zentrum des Ortsteiles Nordholz wird keinen Mehrwert haben. Bereits vorhandene Märke ziehen einfach nur um und hinterlassen wieder Leerstand. Dem noch ausbaufähigen Tourismus täte eine andere Nutzung des Führungsbereiches ebenfalls eher gut.

Schlusswort:
Bei einer Bürgerbefragung wurde uns von dem ehemaligen Bürgermeister an den Kopf geworfen, warum wir uns dann nicht eher gegen das Projekt gewendet haben. Hierzu kann ich nur sagen, dass die ursprüngliche Planung von Discountern ausdrücklich abgeraten hat. Die angedachten Nutzungsmöglichkeiten waren für mich in Ordnung. Erst als der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, dass nun doch Discounter in den Führungsbereich sollen, konnten sich die Bürger wehren. Ich fühle mich hier als Bürger sehr getäuscht!

Bitte überdenken Sie ihre Entscheidung gut.
Schöne Grüße,

Marcus Klütmann

Seit diesem Jahr ist ein neuer Rat gewählt. Hoffentlich ist dieser ein bisschen integrer als der Alte, bei dem schon vor Vertragabschluss mit ten Brinke laut des damaligen Bürgermeisters schon alles „in trockenen Tüchern“ war.

So fühle ich mich..

Wie ist der Ablauf einer Bachelorarbeit

Ich habe an der Fachhochschule Lübeck Medieninformatik studiert. Von Hochschue zu Hochschule kann die Vorgehensweise anders sein. Selbst zwischen den Fachbereichen und den Prüfern kann es Unterschiede geben.

Über gewisse Probleme habe ich bereits geschrieben.

Mein Thema habe ich auf einer der FH Seiten gefunden: http://cosa.fh-luebeck.de/de/groups/hci. Prof. Dr. Janneck ist als Projektkoordinateurin beim EngAGE Projekt tätig. Sie habe ich dann auch per Email angeschrieben, ob ich das Thema „Facebook@Work“ bearbeiten darf. Wir haben uns dann für ein Skype Telefonat verabredet. In diesem Gespräch hat Frau Janneck noch etwas mehr über das Thema erzählt. Wir haben dann vereinbart, dass ich das Thema bearbeite.

Der nächste Schritt war dann erst einmal, dass ich einen groben Zeitplan für den Ablauf meiner Arbeit erstellt habe. Nach diesem Zeitplan wäre meine Arbeit im August abgeschlossen gewesen. Tatsächlich war ich erst im Oktober fertig. Zwei Monate Verspätung. Statt Anfang Juni habe ich die Arbeit erst Ende Juli beim Prüfungsamt angemeldet. Der Grund war, dass es für mich schwierig war, passende Literatur zu finden. Wichtig ist auch, dass man vom Sekretariat feststellen lassen muss, ob man für die Bachelorarbeit zugelassen ist. Dies hätte ich viel früher machen müssen. Da ich gerade in der Klausurzeit angefragt habe und zusätzlich die zuständige Person krank war, hat sich meine Anfrage um ca 3 Wochen verzögert. Letztendlich wurde festgestellt, dass ich zugelassen bin. Ich musste dann mitteilen, wer mein Erstprüfer sein soll. Das Sekretariat hat Frau Janneck angeschrieben und mitgeteilt, dass ich zugelassen bin und nach dem Thema sowie dem offiziellen Ausgabedatum gefragt. Nachdem Frau Janneck und ich uns über das Ausgabedatum einig waren, hat sie dieses dem Sektretariat mitgeteilt.

Ein paar Tage später gab es Post von der Fachhochschule. Dort wurde mir offiziell das Thema, das Ausgabe- und das Enddatum mitgeteilt. Enthalten waren, das Thema (als Deckblatt für die Arbeit nutzbar), die Aufgabenstellung, Erklärung zur Bachelorarbeit. Diese drei Dokumente waren in dreifacher Ausführung, einmal Original und zwei Kopien, vorhanden. Ich musste eine Bestätigung per Post zurück schicken.

Nun heißt es lesen…

lesen…

und immer wieder mal Notizen machen…

Mit der Recherche hatte ich große Probleme. Ich habe Bücher gelesen, die ich dann letztendlich gar nicht genutzt habe. So ist Zeit verloren gegangen. Zusätzlich ermüdet es sehr, wenn man schwierige Literatur liest, die nicht weiterhilft.

Jetzt wird es auch Zeit, sich ein Inhaltsverzeichnis zu überlegen. Anhand des Inhaltsverzeichnisses kann man sich voranhangeln und kann auch problemlos zwischen den Kapiteln springen.

Ein großer Teil meiner Arbeit befasst sich mit einer Umfrage. Dafür habe ich das System von SosciSurvey genutzt. Zum Organisieren der Umfrage, habe ich die Fragen auf Papierstreifen geschrieben und dann sinnvoll angeordnet und ergänzt.

Der Knick am Ende des Papierstreifens dient dazu, den Streifen gut aufnehmen und verschieben zu können.

Die Veröffentlichung der Umfrage habe ich mit Frau Janneck abgesprochen, damit sie bei der Verteilung der Umfrage an die Zielgruppe helfen konnte. Eine supergroße Teilnehmerschaft darf man nicht erwarten. Ich hatte 50 verwertbare Teilnehmer. Das war ok. Viele potentielle Teilnehmer habe ich direkt angeschrieben.

Nun wird es auch langsam Zeit, sich einen Zweitprüfer zu suchen. Der Erstprüfer kann da helfen.

Wenn es zum Druck kommen soll, muss man sich einiger Dinge bewusst sein.
Das Deckblatt, das Thema und die eidesstattliche Erklärung (die drei Seiten, die ich von der FH zugeschickt bekommen habe) habe ich eingescannt und in meinem Dokument eingefügt.

– beidseitig oder einseitig?
Die meisten Arbeiten werden einseitig gedruckt. Dies liegt einfach daran, dass bei zweiseitigem Druck die Vorlagen auch entsprechend angepasst sein müssen. Z.B. sollte die Seitenzahl bei ungeraden Seiten rechts stehen und bei geraden Seiten links. Ebenso muss der linke Abstand bei ungeraden Seiten größer sein, bei geraden Seiten der rechte Rand. Einseitig ausdrucken ist also einfacher. Es hat eigentlich nur den Nachteil, dass es schwierig wird, mehr als 100 Seiten zu klammern. Klammern ist nur notwendig, wenn man sein Druckergebnis besonders schnell haben muss. Eine Leimbindung muss mehrere Stunden trocknen.

– Leimbindung oder Klammern?
Klammern geht schnell. Es können aber nur bis ca 100 Seiten geklammert werden. Bei einer Bachelorarbeit kommt man eigentlich nicht über 100 Seiten.
Lange Listings oder Datensätze kann man auf eine CD packen.

– Farbe oder Schwarz/Weiß?
Fabdruck ist nicht notwendig. Wenn man allerdings farbige Grafiken verwendet, könnte es sein, dass bei einem Einfarbendruck die Grafik nicht mehr aussagekräftig ist. In meiner Arbeit sind einige Seiten mit Farbe gestaltet. Die Druckerei der FH ermittelt selbstständig, wieviele Seiten Farbe enthalten und rechnet auch nur diese als Farbdruck ab. Ich glaube eine Seite mit Farbdruck kostet 25 Cent. Nur Schwarz 9 Cent(?). Das ist recht günstig. Ein Einband ist schon enthalten.

– Wo drucken?
Die Druckerei der FH ist gut und günstig. Man sollte sich vorher nach den Fristen erkundigen. Bei Abholung kann man Bar bezahlen.
Zur Sicherheit habe ich meine Arbeit noch bei einer lokalen Druckerei drucken lassen. Mit dieser gab es allerdings Probleme, die Zeit gekostet haben. Viel teuerer war es zudem auch noch.


Links ist der Druck von der FH Druckerei in Leimbindung. Rechts ist das Druckergebnis von der lokalen Druckerei mit Klammerung und dickem Hartkartoneinband. Sieht von Aussen sehr edel aus. Nur wenn man den Einband nicht beschriftet, ist von aussen nicht zu sehen, was drinnen ist.

Meistens wird hinten auf der Innenseite des Einbandes eine CD-Hülle eingeklebt. Auf der CD kann man die Arbeit selber, Datensätze, Programmcode und auch gespeicherte Onlinequellen abspeichern.

Drei gedruckte Exemplare habe ich unterschrieben im Sekretariat abgegeben. Dort wollte man von mir dann auch wissen, wer der Zweitprüfer ist. Ein Exemplar geht ins Archiv, ein Exemplar geht an den Erstprüfer und das dritte Exemplar geht an den Zweitprüfer.

Zuletzt kommt das Kolloquium. Einen Terminvorschlag bekommt man für gewöhnlich vom Erstprüfer.

Das Kolloquium ist auch noch einmal aufregend.

Das Kolloquium dauert insgesamt 30 Minuten. Bis zu 20 Minuten durfte mein Vortrag dauern.
Die Einleitung habe ich vorgeschrieben. Gerade am Anfang bin ich aufgeregt, so dass ein fertiger Text sehr hilft. Es ist zwar nicht besonders schön, wenn man viel abliest, aber es ist besser, wenn der Anfang flüssig läuft und man nicht am Anfang schon Details vergisst. Zum Vortrag gehört auch, dass man das Thema und auch sich selber kurz vorstellt. Selbst dann, wenn beim Vortrag nur die beiden Prüfer zuhören. Während des Vortrages ist Publikum zugelassen und dieses möchte schließlich wissen wer da über welches Thema redet. Kleine Zettelchen für den restlichen Vortrag helfen, den Faden nicht zu verlieren. Letztendlich habe ich 15 Minuten vorgetragen.
Die restlichen 15 Minuten wurden Fragen gestellt. Die Fragen bezogen sich ausschließlich auf meine Bachelorarbeit. Nach den 30 Minuten wird man gebeten, den Raum zu verlassen. Die beiden Prüfer beraten dann die Note. Jeder Prüfer vergibt seine Note. Aus beiden Noten wird die Gesamtnote für die Bachelorarbeit bestimmt.

Das war es schon :-)
Dieser Beitrag gilt für die FH Lübeck Medieninformatik online.

Meine Bachelorarbeit und die Schwierigkeiten

Am 21.10.2014 habe ich meine Bachelorarbeit beim Prüfungsamt abgegeben. Am 07.11.2014 war schon das Kolloquium.

Mal ganz abgesehen von den wissenschaftlichen und formalen Ansprüchen an die Arbeit lauern noch ganz andere Gefahren beim Erstellen der Arbeit. Eigentlich geht es schon damit los, sich ein passendes Thema zu überlegen. Man kann sich ein eigenes Thema ausdenken und damit zu einem Prof gehen, oder man schaut, ob der eigene Arbeitgeber oder die eigene Hochschule etwas anzubieten hat.

Ich habe mir ein Thema ausgesucht, dass ich bei uns an der FH entdeckt habe. Es geht hierbei um eine Arbeit, die Teil des EngAGE Projektes ist. Auf einer eigenen separaten Seite habe ich die Beschreibung meiner Aufgabe für die Arbeit aufgeschrieben. Auch meine Bachelorarbeit ist dort zu finden.

Kommen wir zurück zu den Gefahren, die überall lauern, wenn man gerade fleißig dabei ist, seine Arbeit zu schreiben.

– Da wäre einmal die einfache schnöde Unlust. Irgendwie gibt es Tage, da kommt keine Motivation auf. Der Kopf ist dann einfach leer. Das Phänomen der Unlust wird gegen Ende der Bearbeitungszeit aber deutlich weniger.

– Dann sind da noch die Kopfschmerzen. Man ist auf einmal super wetterfühlig und immer wenn die Luftfeuchtigkeit oder die Temperatur sich minimal ändert, bekommt man fürchterliche Kopfschmerzen.

– Hunde. Unsere beiden Hunde wollen immer beschäftigt werden. Vor allem müssen sie ständig stundenlang Gassi geführt werden.

– Verletzungen. Ich habe mir in der letzten Woche meiner Arbeit in den linken Daumen geschnitten. Ein tiefer langer Schnitt. Auch drei Wochen später ist der Schnitt noch druckempfindlich. Ich musste den Daumen verbinden. Das hat beim Schreiben erstaunlich gestört.

– Strom. Man mag es kaum glauben, aber am letzten Freitag vor der Abgabe fällt tatsächlich ungeplant im ganzen Ort für eine lange Zeit der Strom aus. Zum Glück arbeite ich an einem Laptop, so dass mein Fortschritt bei meiner Arbeit nicht verloren ging. Sogar die Mobiltelefone funktionierten nicht, da auch der Strom für die Funkmasten ausgefallen war.

– Ungünstige Öffnungszeiten. Die Druckerei bei uns an der FH ist nicht sehr groß, dafür aber günstig und gut. Nun kam es soweit, dass die Öffnungszeit der Druckerei auf Grund des Krankenstandes auf den Vormittag beschränkt wurde. Klingt erst mal nicht so wild, aber die Druckerei hat dadurch nicht weniger Arbeit zu erledigen. Hinzu kam auch noch, dass die Druckerei an meinem letzt möglichen Abgabetag am 22.10. geschossen hatte. So war ich gezwungen, meine Arbeit bereits am Montag Morgen zur Druckerei zu schicken, damit ich sie am folgenden Dienstag Vormittag abholen konnte.

– Technik. Zur Sicherheit habe ich meine Arbeit am Montag vor der Abgabe noch zu einer lokalen Druckerei gebracht. Drei Exemplare hatte ich geordert. Eine halbe Stunde sollte es nur dauern. Die Seiten wurde nur geklammert. Nach gut 30 Minuten kam ich zur lokalen Druckerei zurück. Ich blätterte durch die Arbeit und musste feststellen, dass die letzten 8 Seiten der Arbeit fehlten. Der Inhalber der Druckerei begann dann zu erzählen, dass mein Auftrag sehr viele Probleme bereitet hat und er viel Ausschuss hatte. Er hätte auch nicht bemerkt, dass die Seiten noch fehlen. Er hat dann noch einmal versucht, die letzten 8 Seiten auszudrucken, was aber mit einer Fehlermeldung „Es wurden keine Seiten zum Drucken ausgewählt“ beendet wurde. Er bat mich, in 45 Minuten wiederzukommen. 45 Minuten später war er nicht in der Druckerei anzutreffen. Draußen traf ich ihn dann, wie er gerade von einem anderen Druckanbieter kam. Auch diese und zwei weitere konnten meine fehlenden Seiten nicht ausdrucken. Letztendlich bat ich ihn, die fehlenden Seiten auf seinem billigen Desktop Laserdrucke auszudrucken. Das klappte. Aber ich durfte dennoch den vollen Preis für meinen Auftrag bezahlen. Der billige Laserdrucker war nicht so sonderlich. Streifen waren zu sehen. Selbst der super teure Drucker hatte ein ungleichmäßiges Druckbild. In Zukunft werde ich hier erst einmal 2 Testseiten drucken lassen und dann erst entscheiden. Ich möchte anmerken, dass die Druckerei an meiner FH keine Probleme mit dem Ausdruck hatte!

– Bahnstreik. Am Tag meines Kolloquiums war ein Streik der GdL im vollen Gange. Ich musste von Nordholz bis Lübeck mit dem Zug fahren. Obwohl beim Metronom nicht gestreikt wurde, gab es dort auch starke Verspätungen. Zwei Triebwagen sind ausgefallen und es gab auch noch diverse Baustellen auf der Strecke. Von Hamburg nach Lübeck sind etliche Züge gestrichen worden. Ich hatte es dennoch pünklich zu meinem Termin geschafft.

Mein Studium der Medieninformatik ist nun beendet :-)