Datenskandal bei Unimall

Datenskandal bei Unimall

Vergangene Woche veranstaltete Unimall zusammen mit video2brain ein Webinar über Lightroom. Jeder Teilnehmer musste sich dafür mit seiner Emailadresse anmelden. Gestern wurde nun allen Teilnehmern der Link zur Aufzeichnung des Webinars per Email zugeschickt. Leider ist dem Versender dabei ein „kleiner“ Fehler unterlaufen und alle Empfänger wurden ins CC statt ins BCC Feld gesetzt. So konnte nun jeder Empfänger die Emailadressen der anderen Teilnehmer sehen.

Unimall hat sich für diesen Fehler bei allen entschuldigt. Ist Mist. Aber nun mal geschehen.

Was aber der wirkliche Skandal ist, dass dann einige meinten, ihre Meinung ALLEN über 360 Teilnehmern zu zumailen. Hätte man das nicht nur an Unimall senden können? Einige hätten den Fehler von Unimall nicht mal mitbekommen wenn da nicht auf einmal eine Flut an Mecker und Gegen-Mecker Emails ins Postfach gespühlt worden wäre.

HIRN EINSCHALTEN! Unimall tut mir nun leid. Die „Spammer“ kotzen mich aber an. Vielen „Dank“, dass ich an euren Ergüssen teil haben durfte.

Hier der erste Emailerguß:

Sehr geehrtes Unimall Team, liebe Mit betroffenen

ich finde es ist eine Frechheit die Mailadresse von allen Teilnehmen des Seminars so öffentlich bekannt zu machen. Dieses ist eine Frechheit sonder Gleichen! Nie habe ich solch einem Vorgehen zugestimmt.

Dieses wiederspricht in jeglicher Form den Datenschutzgesetzen!!!

Gerne würde ich eine Stellungnahme Seitens des Unimall erhalten!

Viele Grüße

Marcel S.*

*Name von mir gekürzt. Wobei das eigentlich nicht Not täte, da dieser Herr seine Nachricht eh in die Welt hinausgepustet hat.

Was fällt an dem Text auf? Es fehlen definitiv noch Ausrufungszeichen!!!11einself Was man ihm aber zu Gute halten muss, ist, dass er sich mit seinem vermutlich richtigen Namen beschwert hat. Das traut sich auch nicht jeder.

Ach ja, ich habe nun über 360 validierte Emailadressen, mit technisch künstlerisch interessierten Empfängern zu verkaufen ;-)

Na, wer bietet den ersten Cent?