Nordholz – die Perle an der Nordsee

Werbeartikel der Gemeinde Wurster Nordseeküste

 

Die erste Spalte ist ja noch ok, aber der Rest ist ein bisschen zu dick aufgetragen,

„Herausragend am Seedeich ist der Kutterhafen…“

Naja, Kutterhäfen gibt es überall an der Küste und bestimmt auch schönere. Die kleine Schlickkuhle nun als „herausragend“ zu bezeichnen, setzt den ganzen Ort herab.

„… besten Blick auf die Nordsee…“

Von jedem Nordseedeich aus kann ich auf die Nordsee gucken. Für gewöhnlich ist und bleibt dieser Blick sogar unverbaut.

„Sehenswert in Nordholz ist die neuerbaute ev . luth. Kirche in ungewöhnlicher, aber sehr ansprechender Form.“

Netter als die alte Kirche ist die neue schon, aber wirklich ungewöhnlich?

„Entlang der Innendeichs[sic] verlaufenden Straße gibt es auch verschiedene urige gastronomische Betriebe.“

„urig“   Ja, das ist schon mal gar nicht so schlecht. Allerdings ist es nun schwerer geworden, einen dieser urigen Betriebe zu finden, denn sie sind nun alle in Nordholz Wurster Nordseeküste hinter’m Deich. Warum die Post es angeblich nicht hingekommt, die einzelnen Orte weiterhin mit Post zu beliefern und darauf beharrt, alles müsse ein Ort sein, bleibt mir ein Rätsel.

Aber immerhin wird Nordholz als Schlafplatz für Cuxhaven erwähnt :)

Auch die umrahmenden Werbeanzeigen sind mit viel BEdacht platziert worden.
Ein Ort ohne Dönerbude ist unvollständig. Einen 1&1 Shop braucht auch jeder Kurort (kaputtes Handy wär ‚ne Katastrofe). Der Immobilienmakler vermittelt den betuchten Urlaubern ihren Altensitz. Die Werkstatt repariert die liegenbegliebene Familienkutsche. Und beim Elektrofachhändler kann der Urlauber Batterien kaufen.

Nur gut, dass alles in trockenen Tüchern ist.

Politik – nur Ärger – der Bebauungsplan

Ich geh wählen, damit ich mich nicht groß mit Politik auseinander setzen muss.

Nur leider macht die Politik nicht immer das, was ich mir wünsche. Im gewissen Maße bin ich da auch flexibel. Aber manchmal kommt der Punkt, da kann man nicht mehr ruhig sein.

Hier in Nordholz, … ach ne, das heißt ja nun Wurster Nordseeküste (auch son Mist, den die Politik verbock hat), ist die Marine noch gut vertreten. Unter anderem gab es hier im Ortskern ein Krankenhaus. Die Sanitäter sind aber nun direkt zum nahegelegenen Flugplatz gezogen. Seit dem ist das Gelände ungenutzt. Auf diesem Gelände, Führungsbereich genannt, befinden sich noch drei denkmalgeschütze Gebäude von (ca.) 1900. Hübsche weiße Häuser mit rotem Dach. So fast Versaille in klein.

Hier gibt es ein schönes Bild von dem Führungsbereich

Die „neuen“ 60er-jahre Bauten sollen abgerissen werden. Soweit in Ordnung. Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hat schöne Alternativnutzungen aufgezeigt. Auf jeden Fall wurde sich klar gegen eine Nutzung für Discounter ausgesprochen. Hier im Ort sind bereits Lidl, Aldi und Sky vorhanden. Ein Penny war auch mal da, dieser musste jedoch aufgeben. Letzten Herbst wurde dann auf einmal bekannt gegeben, dass ten Brinke den Bereich gekauft hat und dort Disconter angesiedelt werden sollen.

Ah ja…

Sky und Aldi wollen von ihren alten 600 m entfernten Standort in den Fürhungsbereich ziehen. Sie hinterlassen dann eine riesige leer stehende Fläche mit leerstehenden Gebäuden. Grund für den Wechsel ist, dass die Märkte sich vergrößern wollen. Dabei ist am alten Standort noch genug Platz vorhanden. Hingegen ist am neuen Standort eine Erweiterung nach dem Bau nicht mehr möglich. Im Großen und Ganzen ist das gaplante Projekt ein Schandfleck für den Ort. Zusätzlich kommt auch noch eine nicht unbeträchtliche Lärmbelastung und ein stark steigendes Unfallrisiko für die angrenzende Straße hinzu. Bis heute hatten die Bürger Zeit, sich gegen den ausgelegten Bebeuungsplan auszusprechen.

Hier mein Text. Andere Bürger haben teilweise 11 Seiten geschrieben. Ich wollte mich aber auf das Wesentliche beschränken.

Marcus Klütmann – Feuerweg 7 – 27639 Wurster Nordseeküste

Gemeinde Wurster Nordseeküste
Westerbüttel 13
27639 Wurster Nordseeküste

Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen den B-Plan Nr. 52 „Ehemaliger Führungsbereich“ möchte ich meine Bedenken zum Ausdruck bringen.
Thema Denkmalschutz
Bisher sind keine Pläne vorgelegt worden, die eine weitere Nutzung der denkmalgeschützen Gebäudeteile darlegen. Aussagen wie, „es wird nach Nutzern gesucht“ können hier nicht gelten, da vor allem die Intensität der Suche offen bleibt.
Auch ist der bisherige Investor ten Brinke nicht dafür bekannt, denkmalgeschütze Gebäude zu erhalten. So ist dies zum Beispiel gerade auf Fehmarn zu sehen, wo am Südstrand ein denkmalgeschütztes Gebäude (Haus des Gastes) verfallen lassen wird. Im Jahre 2010 wurde geplant, am Südstrand ein Hotelresort zu bauen. Seit dem ist nichts passiert und der ehemals schöne Südstrand verfällt zur Schutthalde.
Ich befürchte in dem hier vorliegenden Fall, dass zwar die neuen Supermärkte, der Parkplatz und die Antennenanlage gebaut werden, die Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude bis auf ein paar Alibiverträgen ruhen gelassen wird. Da sich die Gebäude dann nicht wirtschaftlich tragen, wird der Betreiber der denkmalgeschützten Gebäude wegen nichtwirtschaftlichkeit den Denkmalschutzauftrag an die Gemeinde zurück geben. Diese (oder die dafür zuständige Denkmalschutzbehörde) wird dann wegen knapper Kassen einem Abriss zustimmen.
Thema Vergrößerung der aktuellen Nutzungsflächen der Supermärkte (Aldi, Sky)
Beide Märkte könnten durch Anbaumaßnahmen ihre Verkaufsfläche vergrößern. Fläche ist vorhanden. Die „Drohung“ von Aldi, Nordholz ganz den Rücken zuzukehren, wenn der Umzug in den Führungsbereich nicht gestattet wird, kann doch getrost ignoriert werden. In Altenwalde hat Aldi bereits seine Pforten geschlossen. Wenn nun auch der Standort in Nordholz aufgegeben werden sollte, werden entweder Penny (wieder) oder Netto nach Nordholz kommen und sich in das gemacht Nest setzen.

Thema Lärmschutzgutachten
Dieses wurde beim Flächennutzungsplan zu spät ausgelegt und erst nachträglich, nachdem die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht wurde, den bereits ausliegenden Dokumenten still und heimlich hinzugefügt.
In dem Lärmschutzgutachten steht geschrieben, dass von keiner großen Mehrbelastung durch eine erhöhte Geräusch-Emission zu rechnen ist.
Erstens wird sich der Verkehr etwas im Feuerweg erhöhen, was den Lärm durch Autos schon vergrößert.
Zweitens wird es anlieferungsverkehr geben. Anlieferungen sind zwar zeitlich sehr beschränkt, aber wenn ein Fahrer mit seinem Kühllaster morgens um 4 Uhr ankommt, da er das letzte Stück gut durchgekommen ist, wird er eben die nächsten Stunden mit laufendem Kühlaggregat vor dem zu beliefernden Markt stehen und warten. Aus leidlicher eigener Erfahrung kann ich berichten, dass so ein Kühlaggregat auch noch in größerer Entfernung sehr störend ist. Gerade nachts macht sich das Scheppern und Brummen stark bemerkbar. Im Sommer dann bei offenem Fenster schlafen, wird dann unmöglich, was zusätzlich die Gesundheit der umliegenden Anwohner schadet. Aber auch bei geschlossenen Fenstern dringt das Brummen durch das Haus. Es muss nicht unbedingt einmal ein Kühllaster sein, der noch mit am lautesten ist. Ein normaler Lastzug mit nicht gekühlten Waren reicht auch schon. Da die großen Motoren dieses durchdringende Brummen erzeugen.
Drittens haben Supermärkte eine Pressanlage, um ihren Müll zu kompakten. Diese Pressanlagen werden nicht Richtung Parkplatz aufgebaut sein, sondern befinden sich seitlich oder an der Rückseite der Märkte. Da die Rückseite der Märke aber Richtung Wohnhäuser zeigt, wird auch hier eine erhebliche Lärmbelastung stattfinden.
Viertens haben Supermärke, ebenfalls wie die anliefernden Kühllaster, eine Kühlanlage. Die Wärmetauscher samt Lüftung und Kompressor-Pumpen stehen auf dem Dach oder der Rückseite der Gebäude. Der Lärm strahlt auch hier wieder direkt auf die Wohnhäuser. Diese Anlage kann nicht Schallisoliert werden, da dies dann die Kühlleistung zu sehr beeinträchtigt. Es gibt zwar auch leisere Kühlanlagen, diese müssen jedoch öfter und kostenintensiver gewartet werden. Der Supermarkt wird mit dem Hinweis auf die Wirtschaftlichkeit sicherlich die Standardgeräte nutzen.
Es hat für mich den Anschein, als hatte das Lärmschutzgutachten einige Tatsachen außer Acht gelassen. Meine praktischen Erfahrungen decken sich in keinster Weise mit dem Gutachten. Was nützt die Theorie, wenn die Praxis ganz anders aussieht?

Verkehrsplanung
Direkt am Führungsbereich liegt der Bahnübergang. Mindestens alle halbe Stunde fährt hier ein Zug durch. Ab und an wird dieser halbstunden Takt durch einen langen Güterzug unterbrochen. Lange Rückstaus ergeben sich schon teilweise jetzt. Das Ausfahren aus dem Führungsbereich kann zeitweise sehr schwierig sein. Gerade das Linksabbiegen dauert sehr lange, unter Umständen sogar das Rechtsabbiegen. Diese Information stammt noch aus der Zeit als der Führungsbereich aktiv war und die Fahrer minutenlang versuchten das Gelände zu verlassen. Es ist also kein Dahergerede, sondern beruht auf praktischen Erfahrungen. Nach und vor einer Zugdurchfahrt können die Kunden den Parkplatz nicht nach Links verlassen. Hier wird sich alleine auf dem Parkplatz schon ein Stau bilden, der sich durch die beengten Verhältnisse nur sehr langsam wieder auflöst. Schlimmer noch, wenn Stau auf dem Parkplatz ist und nach einer Zugdurchfahrt aus Richtung Schranke eine Kolonne Autos auf dem Parkplatz abbiegen wollen. Diese können dann nicht auf den Parkplatz fahren und es staut sich sofort bis über den Bahnübergang hinaus. Hier ist ein enormes Unfallpotential vorhanden.
Hinzu kommen hier noch die Schulkinder, die den Forstweg als Schulweg nutzen.

Attraktivität
Platzmäßig müssen die Rückseiten der neuen Märkte Richtung Feuerweg und Forstweg zeigen. Dies zeigt sich dem vorbeifahrenden Besucher als schnöde lange Mauer. Von den schönen Gebäuden wird nichts mehr zu sehen sein.
Es entsteht auch schon wieder mehr Leerstand. Nicht nur, dass bei Lidl zwei Gebäude leer stehen und das Zepelinzenter auch nur halb genutzt wird, werden in den alten Sky und Aldi Gebäuden auch Leerstand herrschen. Es wurde bisher kein nachhaltiger Nachnutzungsplan bekannt gegeben.
Das neue Zentrum des Ortsteiles Nordholz wird keinen Mehrwert haben. Bereits vorhandene Märke ziehen einfach nur um und hinterlassen wieder Leerstand. Dem noch ausbaufähigen Tourismus täte eine andere Nutzung des Führungsbereiches ebenfalls eher gut.

Schlusswort:
Bei einer Bürgerbefragung wurde uns von dem ehemaligen Bürgermeister an den Kopf geworfen, warum wir uns dann nicht eher gegen das Projekt gewendet haben. Hierzu kann ich nur sagen, dass die ursprüngliche Planung von Discountern ausdrücklich abgeraten hat. Die angedachten Nutzungsmöglichkeiten waren für mich in Ordnung. Erst als der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, dass nun doch Discounter in den Führungsbereich sollen, konnten sich die Bürger wehren. Ich fühle mich hier als Bürger sehr getäuscht!

Bitte überdenken Sie ihre Entscheidung gut.
Schöne Grüße,

Marcus Klütmann

Seit diesem Jahr ist ein neuer Rat gewählt. Hoffentlich ist dieser ein bisschen integrer als der Alte, bei dem schon vor Vertragabschluss mit ten Brinke laut des damaligen Bürgermeisters schon alles „in trockenen Tüchern“ war.

So fühle ich mich..

Das Leistungsschutzrecht

<blockquote>Sascha Lobo <a href="http://saschalobo.com/2012/10/04/warum-man-manchmal-auch-schlechtformulierte-petitionen-mitzeichnen-sollte/" target="_bank">fordert deshalb alle LSR-Kritiker auf</a>, die Petition mitzuzeichnen – selbst wenn sie schlecht formuliert ist. Wir schließen uns diesem Aufruf an. Sechs Tage verbleiben, um die Zahl der Unterstützer von 10.000 auf 50.000 zu erhöhen. Leicht wird das nicht, aber ein Versuch ist es wert. In seinem Beitrag listet Lobos praktischerweise gleich nochmals die <a href="http://saschalobo.com/2012/10/04/warum-man-manchmal-auch-schlechtformulierte-petitionen-mitzeichnen-sollte/" target="_bank">wichtigsten Schwächen und Probleme des Leistungsschutzrechts auf</a>.</blockquote><br />
<br />
Dann mal ran an den Speck! Zur Online Petition geht es hier entlang:<br />
<a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_08/_16/Petition_35009.html" target="_bank">https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_08/_16/Petition_35009.html</a><br />
<br />
via <a href="http://netzwertig.com/2012/10/04/das-leistungsschutzrecht-verhindern-petition-braucht-in-sechs-tagen-40-000-unterzeichner/" title="Leistungsschutzrecht verhindern" target="_bank">netzwertig.com</a>

Clean, Cleaner, Clean IT

Bei Clean IT geht es nicht darum, dass die Serverräume sauber sind. Es geht auch nicht darum, dass die Technik besonders umweltschonend ist.<br />
ACTA ist gescheitert, es lebe Clean IT. Versuch Nummer X, das Netz stärker zu reglementieren. Natürlich, um <a href="http://www.cleanitproject.eu/" target="_blank">uns vor Terroristen zu schützen</a>… <br />
Zitat: "Reducing the impact of the terrorist use of the Internet"<br />
<br />
Lest im <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/09/24/cleanit-stellt-acta-in-den-schatten/" title="Law Blog – Clean IT" target="_blank">Lawblog</a> mehr darüber.

Präsidentenwahkampf

Romney vs Obama<br />
Eigentlich ist doch beides das <a href="http://blog.guin.de/index.php?/archives/123-Karikatur-zur-Praesidentschaftswahl-in-den-USA.html" title="Persidentschaftswahlkampf">Gleiche</a>, oder?<br />
<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/ekQSpbwKkdg?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
Gesehen auf: <a href="http://www.crackajack.de/2012/09/18/obama-vs-romney-the-8bit-game/" title="Nerdcore.de" target="_blank">nerdcore.de</a><br />
<br />

Idee: Auskunftsrecht per Gesetz

Wäre es nicht toll, wenn man bei den verschiedenen Unternehmen anfragen kann und diese einem sagen müssen, welche persönliche Daten von einem dort gespeichert sind?<br />
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<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/30/datenkuh/" target="_blank">Udo Vetter (Blog)</a> hat eben einen solchen Vorschlag bei dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/die-naive-datenkuh/4118444.html" target="_blank">Berliner Tagesspiegel (am Ende des Artikels "Die naive Datenkuh")</a> gefunden. Dieser Vorschlag wird vollständig von mir unterstützt. Voll knorke und so <img src="http://blog.guin.de/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />

Jugendmedienschutzstaatsvertrag

Jugendmedienschutzstaatsvertrag. Schönes Wort, oder?<br />
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Unsere Landesministerpräsidenten haben den neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag beschlossen. Inhalte im Internet sollen in Alterkategorien eingestuft werden. Ist eine Seite ab 16 Jahren oder 18 Jahren geeignet , also die Erzeihung und Entwicklung ist beeinträchtigt, sollen die jeweiligen Betreibern ihre Seite gekennzeichnen.<br />
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Halt.<br />
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Nein "sollen" oder "müssen" muß hier niemand. Denn statt kennzeichnen, kann man auch eine Alterverifizierung durchführen, oder man zeigt seine Inhalte nur nachts. Öffnungszeiten im Internet. Gerade die Öffnungszeiten bringen doch gar nichts. Denn erstens ist die Seite so nur ein Bruchteil des Tages abrufbar; zweitens können Kinder dann trotzdem drauf zugreifen und drittens ist in anderen Zeitzonen dann gerade Primetime. Server aus dem Ausland betrifft das Ganze eh nicht. Die ganzen Pornoseiten aus dem Ausland können die Kinder immer noch bequem ansurfen.<br />
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Nein.<br />
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Denn das eigentlich geforderte "Löschen statt Sperren" kommt in der Politik nicht so gut an. Vermutlich wird dann im Februar 2011 das Zugangserschwerungsgesetzt doch noch aktiv. Also Pornoseiten und sonstige unbequeme Seiten werden dann auf eine geheime Liste gesetzt und verschwinden aus dem "DeutschNetz".<br />
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Nö.<br />
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Das Zugangserschwerungsgesetzt erschwert den Zugang halt nur. Und das auch nur einmalig für 5 Minuten. Denn dann hat der internetaffine Filius die Sperre umgangen.<br />
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Der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag ist noch nicht Gesetz. Erst muss es noch die Landesparlamente passieren. Nur ein Parlament muss dagegen stimmen, damit der Jugendmedienschutzstaatsvertrag abgelehnt wird. Aber mal ehrlich, das wird eh nicht passieren. Wenn doch, dann zeihe ich um in dieses Bundesland <img src="http://blog.guin.de/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br />
<br />
Inspiriert von und durch <a href="http://www.spreeblick.com/2010/06/11/ministerprasidenten-unterzeichnen-den-jugendmedienschutz-staatvertrag/" target="_blank">Spreeblick.com</a>.

Deutschlands Polit- und Rechtsystem in 24 Bildern

In 24 Schaugrafiken werden Abläufe in der BRD gezeigt.<br />
<blockquote>24 x Deutschland<br />
Was sind die Grundsätze unserer Verfassung? Welche Aufgaben hat der Bundestag? Und wie entsteht ein Gesetz? 24 Infografiken geben einen Überblick und zeigen, wie die deutsche Demokratie funktioniert.</blockquote><br />
<a href="http://www.bpb.de/themen/QP55WP" target="_blank">http://www.bpb.de/themen/QP55WP</a><br />
<br />
Die Grafiken stehen dabei unter der Creative Common Lizenz by-nc-nd zur Verfügung. D.h. die Grafiken dürfen genutz werden, wenn man den Autor nennt, die Grafiken nicht kommerziell nutzt und keine Derivate erstellt.<br />
<br />
Hier ein Beispiel (Grafik technisch bedingt verkleinert dargestellt):<br />
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<a href="http://www.bpb.de/themen/KHHLA2,0,Strukturprinzipien_des_Grundgesetzes.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1941 " title="strukturprinzipien_grundgesetz" src="http://blog.guin.de/wp-content/uploads/2010/02/strukturprinzipien_grundgesetz.jpg" alt="" width="478" height="345" /></a>

Steuer CD

<a href="http://off-the-record.de/2010/02/16/glueckwunsch-wolfgang-schaeuble-zu-dieser-genialen-pr-kampagne/" target="_blank">Alles nur eine Kampagne.</a><br />
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Die Steuer CD gibt es gar nicht wirklich <img src="http://blog.guin.de/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />

Helerei

<a href="http://www.stern.de/politik/ausland/debatte-um-steuersuender-cd-die-gier-diktiert-das-recht-1540382.html">Helerei: Deutschland will Steuersünder-CD kaufen</a><br />
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Auf den ersten Blick klingt es erst einmal toll, dass da eine CD aufgetaucht ist, auf der mehrere Steuersünder gelistet sind. Die CD soll zwar ein paar Millionen kosten, aber soll im Gegenzug noch mehr Millionen einbringen. Erwähnt werden muss, dass die CD illegal erstellt wurde. Und das weiss die Bundesregierung auch. Es wäre wissentliche Helerei.<br />
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Die Bundesregierung will die CD als Beweismittel vor Gericht gegen die Steuersünder verwenden. Ob das Gericht diese Beweismittel überhaupt anerkennt, ist zweifelhaft. Abgesehen von der Helerei und der wahrscheinlichen Ablehung durch die Gerichte, ist da auch noch der Vorwurf des Datenschutzes bzw. des Datenmissbrauchs.<br />
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Ich bin der Meinung, dass die Bundesregierung den Deal nicht machen soll. Auch wenn ich es den Steuerhinterziehern eine Steuerprüfung wünsche.<br />
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[edit]<br />
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Auf <a href="http://blog.pantoffelpunk.de/zermatschtes/bundesregierung-kauft-steuersuender-cd-doch-nicht">blog.pantoffelpunk.de</a> wird gezeigt, dass die Bundesregierung auch kostenlos an die Informationen kommen kann. Dann wäre es nicht mehr so wirklich Helerei <img src="http://blog.guin.de/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />