Wie ist der Ablauf einer Bachelorarbeit

Ich habe an der Fachhochschule Lübeck Medieninformatik studiert. Von Hochschue zu Hochschule kann die Vorgehensweise anders sein. Selbst zwischen den Fachbereichen und den Prüfern kann es Unterschiede geben.

Über gewisse Probleme habe ich bereits geschrieben.

Mein Thema habe ich auf einer der FH Seiten gefunden: http://cosa.fh-luebeck.de/de/groups/hci. Prof. Dr. Janneck ist als Projektkoordinateurin beim EngAGE Projekt tätig. Sie habe ich dann auch per Email angeschrieben, ob ich das Thema „Facebook@Work“ bearbeiten darf. Wir haben uns dann für ein Skype Telefonat verabredet. In diesem Gespräch hat Frau Janneck noch etwas mehr über das Thema erzählt. Wir haben dann vereinbart, dass ich das Thema bearbeite.

Der nächste Schritt war dann erst einmal, dass ich einen groben Zeitplan für den Ablauf meiner Arbeit erstellt habe. Nach diesem Zeitplan wäre meine Arbeit im August abgeschlossen gewesen. Tatsächlich war ich erst im Oktober fertig. Zwei Monate Verspätung. Statt Anfang Juni habe ich die Arbeit erst Ende Juli beim Prüfungsamt angemeldet. Der Grund war, dass es für mich schwierig war, passende Literatur zu finden. Wichtig ist auch, dass man vom Sekretariat feststellen lassen muss, ob man für die Bachelorarbeit zugelassen ist. Dies hätte ich viel früher machen müssen. Da ich gerade in der Klausurzeit angefragt habe und zusätzlich die zuständige Person krank war, hat sich meine Anfrage um ca 3 Wochen verzögert. Letztendlich wurde festgestellt, dass ich zugelassen bin. Ich musste dann mitteilen, wer mein Erstprüfer sein soll. Das Sekretariat hat Frau Janneck angeschrieben und mitgeteilt, dass ich zugelassen bin und nach dem Thema sowie dem offiziellen Ausgabedatum gefragt. Nachdem Frau Janneck und ich uns über das Ausgabedatum einig waren, hat sie dieses dem Sektretariat mitgeteilt.

Ein paar Tage später gab es Post von der Fachhochschule. Dort wurde mir offiziell das Thema, das Ausgabe- und das Enddatum mitgeteilt. Enthalten waren, das Thema (als Deckblatt für die Arbeit nutzbar), die Aufgabenstellung, Erklärung zur Bachelorarbeit. Diese drei Dokumente waren in dreifacher Ausführung, einmal Original und zwei Kopien, vorhanden. Ich musste eine Bestätigung per Post zurück schicken.

Nun heißt es lesen…

lesen…

und immer wieder mal Notizen machen…

Mit der Recherche hatte ich große Probleme. Ich habe Bücher gelesen, die ich dann letztendlich gar nicht genutzt habe. So ist Zeit verloren gegangen. Zusätzlich ermüdet es sehr, wenn man schwierige Literatur liest, die nicht weiterhilft.

Jetzt wird es auch Zeit, sich ein Inhaltsverzeichnis zu überlegen. Anhand des Inhaltsverzeichnisses kann man sich voranhangeln und kann auch problemlos zwischen den Kapiteln springen.

Ein großer Teil meiner Arbeit befasst sich mit einer Umfrage. Dafür habe ich das System von SosciSurvey genutzt. Zum Organisieren der Umfrage, habe ich die Fragen auf Papierstreifen geschrieben und dann sinnvoll angeordnet und ergänzt.

Der Knick am Ende des Papierstreifens dient dazu, den Streifen gut aufnehmen und verschieben zu können.

Die Veröffentlichung der Umfrage habe ich mit Frau Janneck abgesprochen, damit sie bei der Verteilung der Umfrage an die Zielgruppe helfen konnte. Eine supergroße Teilnehmerschaft darf man nicht erwarten. Ich hatte 50 verwertbare Teilnehmer. Das war ok. Viele potentielle Teilnehmer habe ich direkt angeschrieben.

Nun wird es auch langsam Zeit, sich einen Zweitprüfer zu suchen. Der Erstprüfer kann da helfen.

Wenn es zum Druck kommen soll, muss man sich einiger Dinge bewusst sein.
Das Deckblatt, das Thema und die eidesstattliche Erklärung (die drei Seiten, die ich von der FH zugeschickt bekommen habe) habe ich eingescannt und in meinem Dokument eingefügt.

– beidseitig oder einseitig?
Die meisten Arbeiten werden einseitig gedruckt. Dies liegt einfach daran, dass bei zweiseitigem Druck die Vorlagen auch entsprechend angepasst sein müssen. Z.B. sollte die Seitenzahl bei ungeraden Seiten rechts stehen und bei geraden Seiten links. Ebenso muss der linke Abstand bei ungeraden Seiten größer sein, bei geraden Seiten der rechte Rand. Einseitig ausdrucken ist also einfacher. Es hat eigentlich nur den Nachteil, dass es schwierig wird, mehr als 100 Seiten zu klammern. Klammern ist nur notwendig, wenn man sein Druckergebnis besonders schnell haben muss. Eine Leimbindung muss mehrere Stunden trocknen.

– Leimbindung oder Klammern?
Klammern geht schnell. Es können aber nur bis ca 100 Seiten geklammert werden. Bei einer Bachelorarbeit kommt man eigentlich nicht über 100 Seiten.
Lange Listings oder Datensätze kann man auf eine CD packen.

– Farbe oder Schwarz/Weiß?
Fabdruck ist nicht notwendig. Wenn man allerdings farbige Grafiken verwendet, könnte es sein, dass bei einem Einfarbendruck die Grafik nicht mehr aussagekräftig ist. In meiner Arbeit sind einige Seiten mit Farbe gestaltet. Die Druckerei der FH ermittelt selbstständig, wieviele Seiten Farbe enthalten und rechnet auch nur diese als Farbdruck ab. Ich glaube eine Seite mit Farbdruck kostet 25 Cent. Nur Schwarz 9 Cent(?). Das ist recht günstig. Ein Einband ist schon enthalten.

– Wo drucken?
Die Druckerei der FH ist gut und günstig. Man sollte sich vorher nach den Fristen erkundigen. Bei Abholung kann man Bar bezahlen.
Zur Sicherheit habe ich meine Arbeit noch bei einer lokalen Druckerei drucken lassen. Mit dieser gab es allerdings Probleme, die Zeit gekostet haben. Viel teuerer war es zudem auch noch.


Links ist der Druck von der FH Druckerei in Leimbindung. Rechts ist das Druckergebnis von der lokalen Druckerei mit Klammerung und dickem Hartkartoneinband. Sieht von Aussen sehr edel aus. Nur wenn man den Einband nicht beschriftet, ist von aussen nicht zu sehen, was drinnen ist.

Meistens wird hinten auf der Innenseite des Einbandes eine CD-Hülle eingeklebt. Auf der CD kann man die Arbeit selber, Datensätze, Programmcode und auch gespeicherte Onlinequellen abspeichern.

Drei gedruckte Exemplare habe ich unterschrieben im Sekretariat abgegeben. Dort wollte man von mir dann auch wissen, wer der Zweitprüfer ist. Ein Exemplar geht ins Archiv, ein Exemplar geht an den Erstprüfer und das dritte Exemplar geht an den Zweitprüfer.

Zuletzt kommt das Kolloquium. Einen Terminvorschlag bekommt man für gewöhnlich vom Erstprüfer.

Das Kolloquium ist auch noch einmal aufregend.

Das Kolloquium dauert insgesamt 30 Minuten. Bis zu 20 Minuten durfte mein Vortrag dauern.
Die Einleitung habe ich vorgeschrieben. Gerade am Anfang bin ich aufgeregt, so dass ein fertiger Text sehr hilft. Es ist zwar nicht besonders schön, wenn man viel abliest, aber es ist besser, wenn der Anfang flüssig läuft und man nicht am Anfang schon Details vergisst. Zum Vortrag gehört auch, dass man das Thema und auch sich selber kurz vorstellt. Selbst dann, wenn beim Vortrag nur die beiden Prüfer zuhören. Während des Vortrages ist Publikum zugelassen und dieses möchte schließlich wissen wer da über welches Thema redet. Kleine Zettelchen für den restlichen Vortrag helfen, den Faden nicht zu verlieren. Letztendlich habe ich 15 Minuten vorgetragen.
Die restlichen 15 Minuten wurden Fragen gestellt. Die Fragen bezogen sich ausschließlich auf meine Bachelorarbeit. Nach den 30 Minuten wird man gebeten, den Raum zu verlassen. Die beiden Prüfer beraten dann die Note. Jeder Prüfer vergibt seine Note. Aus beiden Noten wird die Gesamtnote für die Bachelorarbeit bestimmt.

Das war es schon :-)
Dieser Beitrag gilt für die FH Lübeck Medieninformatik online.

Meine Bachelorarbeit und die Schwierigkeiten

Am 21.10.2014 habe ich meine Bachelorarbeit beim Prüfungsamt abgegeben. Am 07.11.2014 war schon das Kolloquium.

Mal ganz abgesehen von den wissenschaftlichen und formalen Ansprüchen an die Arbeit lauern noch ganz andere Gefahren beim Erstellen der Arbeit. Eigentlich geht es schon damit los, sich ein passendes Thema zu überlegen. Man kann sich ein eigenes Thema ausdenken und damit zu einem Prof gehen, oder man schaut, ob der eigene Arbeitgeber oder die eigene Hochschule etwas anzubieten hat.

Ich habe mir ein Thema ausgesucht, dass ich bei uns an der FH entdeckt habe. Es geht hierbei um eine Arbeit, die Teil des EngAGE Projektes ist. Auf einer eigenen separaten Seite habe ich die Beschreibung meiner Aufgabe für die Arbeit aufgeschrieben. Auch meine Bachelorarbeit ist dort zu finden.

Kommen wir zurück zu den Gefahren, die überall lauern, wenn man gerade fleißig dabei ist, seine Arbeit zu schreiben.

– Da wäre einmal die einfache schnöde Unlust. Irgendwie gibt es Tage, da kommt keine Motivation auf. Der Kopf ist dann einfach leer. Das Phänomen der Unlust wird gegen Ende der Bearbeitungszeit aber deutlich weniger.

– Dann sind da noch die Kopfschmerzen. Man ist auf einmal super wetterfühlig und immer wenn die Luftfeuchtigkeit oder die Temperatur sich minimal ändert, bekommt man fürchterliche Kopfschmerzen.

– Hunde. Unsere beiden Hunde wollen immer beschäftigt werden. Vor allem müssen sie ständig stundenlang Gassi geführt werden.

– Verletzungen. Ich habe mir in der letzten Woche meiner Arbeit in den linken Daumen geschnitten. Ein tiefer langer Schnitt. Auch drei Wochen später ist der Schnitt noch druckempfindlich. Ich musste den Daumen verbinden. Das hat beim Schreiben erstaunlich gestört.

– Strom. Man mag es kaum glauben, aber am letzten Freitag vor der Abgabe fällt tatsächlich ungeplant im ganzen Ort für eine lange Zeit der Strom aus. Zum Glück arbeite ich an einem Laptop, so dass mein Fortschritt bei meiner Arbeit nicht verloren ging. Sogar die Mobiltelefone funktionierten nicht, da auch der Strom für die Funkmasten ausgefallen war.

– Ungünstige Öffnungszeiten. Die Druckerei bei uns an der FH ist nicht sehr groß, dafür aber günstig und gut. Nun kam es soweit, dass die Öffnungszeit der Druckerei auf Grund des Krankenstandes auf den Vormittag beschränkt wurde. Klingt erst mal nicht so wild, aber die Druckerei hat dadurch nicht weniger Arbeit zu erledigen. Hinzu kam auch noch, dass die Druckerei an meinem letzt möglichen Abgabetag am 22.10. geschossen hatte. So war ich gezwungen, meine Arbeit bereits am Montag Morgen zur Druckerei zu schicken, damit ich sie am folgenden Dienstag Vormittag abholen konnte.

– Technik. Zur Sicherheit habe ich meine Arbeit am Montag vor der Abgabe noch zu einer lokalen Druckerei gebracht. Drei Exemplare hatte ich geordert. Eine halbe Stunde sollte es nur dauern. Die Seiten wurde nur geklammert. Nach gut 30 Minuten kam ich zur lokalen Druckerei zurück. Ich blätterte durch die Arbeit und musste feststellen, dass die letzten 8 Seiten der Arbeit fehlten. Der Inhalber der Druckerei begann dann zu erzählen, dass mein Auftrag sehr viele Probleme bereitet hat und er viel Ausschuss hatte. Er hätte auch nicht bemerkt, dass die Seiten noch fehlen. Er hat dann noch einmal versucht, die letzten 8 Seiten auszudrucken, was aber mit einer Fehlermeldung „Es wurden keine Seiten zum Drucken ausgewählt“ beendet wurde. Er bat mich, in 45 Minuten wiederzukommen. 45 Minuten später war er nicht in der Druckerei anzutreffen. Draußen traf ich ihn dann, wie er gerade von einem anderen Druckanbieter kam. Auch diese und zwei weitere konnten meine fehlenden Seiten nicht ausdrucken. Letztendlich bat ich ihn, die fehlenden Seiten auf seinem billigen Desktop Laserdrucke auszudrucken. Das klappte. Aber ich durfte dennoch den vollen Preis für meinen Auftrag bezahlen. Der billige Laserdrucker war nicht so sonderlich. Streifen waren zu sehen. Selbst der super teure Drucker hatte ein ungleichmäßiges Druckbild. In Zukunft werde ich hier erst einmal 2 Testseiten drucken lassen und dann erst entscheiden. Ich möchte anmerken, dass die Druckerei an meiner FH keine Probleme mit dem Ausdruck hatte!

– Bahnstreik. Am Tag meines Kolloquiums war ein Streik der GdL im vollen Gange. Ich musste von Nordholz bis Lübeck mit dem Zug fahren. Obwohl beim Metronom nicht gestreikt wurde, gab es dort auch starke Verspätungen. Zwei Triebwagen sind ausgefallen und es gab auch noch diverse Baustellen auf der Strecke. Von Hamburg nach Lübeck sind etliche Züge gestrichen worden. Ich hatte es dennoch pünklich zu meinem Termin geschafft.

Mein Studium der Medieninformatik ist nun beendet :-)

Wie lernt man Programmieren?

Viele, vor allem junge Menschen, glaube, sie können mal schnell was programmieren. Das Internet zeigt die vielfältigen Möglichkeiten. Augenscheinlich wird mit einer kleinen Software schnell viel Geld verdient. Das möchte man gerne nachmachen.<br />
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Nur wie beginnt man nun? Ein bisschen HTML und CSS stellt kein Problem da. Vor allem da es gut WYSIWYG Editoren (z.B. Dreamweaver) oder Webspace-Baukasten-Systeme gibt. Also nur ein wenig hier und da klicken und schon ist die eigene Webseite im professionellen Look fertig. Wenn man sich selber nun auch noch Webdesigner nennt, kann man schon sein erstes eigenes Gewerbe eröffnen und mit dem Geld scheffeln anfangen. Ganz so einfach ist es denn doch nicht; dennoch machen es viele "Hobbydesigner" so.<br />
<br />
Nun gut, es steht also eine statische Webseite im Netz. Nun möchte man aber auch noch Dienste über das Internet anbieten. Vielleicht eine Community wie Facebook oder MeinVZ? Da wird es nun schon schwieriger. Es gibt zwar diverse fertige Open Source Community Projekte, diese sind aber oftmals noch anpassungsbedürftig oder entsprechen gar nicht den Vorstellungen des frischen Jungunternehmers. Außerdem ist es viel cooler etwas selber zu coden.<br />
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Wie anfangen?<br />
<br />
Der folgende Wechsel stammt aus einem Forum, in dem ich geantwortet habe. Der Fragesteller soll keineswegs diffamiert werden. Die Fragen sind typisch für einen neugierigen eifrigen Menschen und sollen hier als Beispiel ohne Wertung dienen.<br />
<blockquote>Hallo,<br />
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ich wollte euch mal fragen, ob ihr die verschiedenen Programmiersprachen in einer bestimmten Reihenfolge gelernt habt. Ich interessiere mich jetzt schon seit mehreren Jahren für Webdesign und Programmierung und habe mir in mühseliger Arbeit die verschiedensten Dinge schon beigebracht.<br />
<br />
[…]<br />
<br />
So, nun ist es aber so das ich in den nächsten Monaten und Jahren weiter darauf aufbauen möchte und nicht nur andere Webseiten immer "toll finde", sondern in der Lage bin meine eigenen Ideen auch zu realisieren. Facebook oder Twitter sind tolle Sachen … ich wäre jedoch nie in der Lage so etwas zu erstellen (ich glaube Facebook wurde in C+ geschrieben !? Verbessert mich wenn es falsch ist).<br />
<br />
Jetzt aber meine eigentliche Frage … gibt es eine bestimmte Reihenfolge, in der man Programmiersprachen erlernen sollte? Manchmal ist es ja einfacher die eine zu verstehen, wenn man die andere schon kann. Welche Sprachen sind überhaupt empfehlenswert? C, C+, C++, Python, ASP, Java, Visual Basic?</blockquote><br />
<blockquote>Antwort:<br />
<br />
Moin.<br />
Es spielt keine Rolle mit welcher Hochsprache du anfängst. Zu unterscheiden wären noch Skriptsprachen und Programmiersprachen.<br />
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FB hat sicherlich einige Teile in direkt in kompilierter Form vorliegen. <span style="color: #c0c0c0;">Deren PHP Skripte werden durch einen speziellen Parser direkt in Maschinencode umgesetzt und als Maschinencode genutzt.</span><br />
<br />
Alleine wirst du nie WordPress, FB und Co nachbauen können. Ein eigener kleiner Blog ist aber durchaus gut drin.</blockquote><br />
Facebook hat einen Übersetzer, der PHP Code in C++ Quellcode übersetzt. Dieser kann dann in Maschinencode compiliert werden.<br />
<br />
<a href="http://wiki.github.com/facebook/hiphop-php/">http://wiki.github.com/facebook/hiphop-php/<br />
</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HipHop">http://de.wikipedia.org/wiki/HipHop</a><br />
<blockquote>Fragestellung:<br />
<br />
Hi Guin,<br />
<br />
erstmal vielen Dank für deine Antwort. Facebook und Co. sind natürlich zu hoch gegriffen und dahinter steckt ein wahnsinniges großes Team an Programmieren. Aber nehmen wir mal z.B. die Jungs, die Facebook mit Diaspora Konkurrenz machen wollen. Laut eigener wollen sie zu Dritt ein soziales Netzwerk programmieren. Irgendwie müssen die ja auch angefangen haben!? Die haben z.B. alle Informatik an der Uni studiert …. wie ist denn da der Ablauf?<br />
<br />
Oder ein Programmierer der an der Erstellung von z.B. Facebook mitwirkt? Welche Programmiersprachen kann der? Wie hat er angefangen bzw. gibt es einen logischen Ablauf, welche Sprache man beherrschen sollte bevor man mit der nächsten anfängt?<br />
<br />
Ich habe jetzt z.B. oft gelesen, dass C++ spitze ist aber für einen Anfänger eine Nummer zu groß.<br />
<br />
Noch ein anderes Beispiel: Ein Mitbegründer von Twitter hat eine App entwickelt, mit der Geschäfte per Iphone + Zubehör Kreditkarten akzeptieren können. Das ist eine super Idee, doch wie konnte er diese realisieren? Hat er sich nur mit dem Developer Kit für Iphone apps beschäftigt? Oder muss man für solch' eine Idee auch noch andere Sprachen beherrschen?<br />
<br />
Im Endeffekt versuche ich zu verstehen, wie ich meine Ideen verwirklichen kann und welche Voraussetzungen ich dafür schaffen muss.<br />
<br />
MB<br />
<br />
P.S. Ich bin auch kein Träumer der meint, morgen FB nachbauen zu können. Es ist ein langfristiger Plan meine Skills Schritt für Schritt auszubauen</blockquote><br />
<blockquote>Antwort:<br />
<br />
Ich habe im ersten Semester C, im zweiten Semester C++ gelern. Dann kamen Softwaretechnik, Objektorientierte Programmierung noch noch drei Semester Java dazu. Wärend eines Praktikums habe ich was in C# gemacht.<br />
<br />
Wie schon gesagt, spielt es keine Rolle, welche Sprache man nun genau kann. Ein Programm besteht aus Schleifen (while, for, …) und Verzweigungen (if, switch, …). Mehr ist das nicht. Man muss lernen wie man ein Programm plant und wie man OOP einsetzt (bei größeren Projekten).</blockquote><br />
<blockquote>Fragestellung:<br />
<br />
Ok, das leuchtet mir auf jeden Fall ein! Kannst du mir vielleicht ein gutes Buch empfehlen, dass mich ein wenig in die Materie einführt? Ich glaube bei mir haperts noch ein wenig am Grundverständnis, wie man eine Idee in die Tat umsetzt.<br />
<br />
Besten Dank!<br />
MB</blockquote><br />
<div><br />
<div id="post_message_959211"><br />
<blockquote>Antwort:<br />
<br />
Als Hausarbeit mussten wir mal eine Blogsoftware selber machen. Das war eigentlich ganz aufschlussreich.<br />
<br />
Schau dir mal die "$irgendwas von Kopf bis Fuß" Reihe an<br />
<a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/PHP-MySQL-von-Kopf-bis/dp/3897219034" target="_blank">http://www.amazon.de/PHP-MySQL-von-K…/dp/3897219034</a><br />
…<br />
eher für Fortgeschrittene<br />
<a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/Entwurfsmuster-von-Kopf-bis-Fu%C3%9F/dp/3897214210" target="_blank">http://www.amazon.de/Entwurfsmuster-…/dp/3897214210</a><br />
<a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/Objektorientierte-Analyse-Design-von-Kopf/dp/3897214954" target="_blank">http://www.amazon.de/Objektorientier…/dp/3897214954</a><br />
…<br />
<br />
Geh am besten in einen Buchladen und guck dir die Bücher genau an. Die kosten immerhin schon einiges an Geld. Wenn du mit dem Stil gut zurecht kommst, dann lohnt sich der Kauf. Wirklich selber angucken! Der Stil ist etwas spezieller.<br />
<br />
Wichtig ist, dass du dann am Ball bleibst. Wenn du dich entschließt, eine Blogsoftware zu erstellen, mache zuerst einen Zeitplan. Halte dich dann an den Zeitplan. Wenn der Zeitplan nicht einhaltbar ist, schreibe eine Begründung für die Verzögerung auf.</blockquote><br />
Aus Büchern lernen ist sehr langwierig. Man muss wirklich konsequent und kontinuierlich lernen. Bevor man ein Buch kauft, sollte man reingeguckt haben! Es muß auch kein neues Buch sein. Solange das Buch nicht (unnötig) vollgekritzelt ist und Seiten fehlen, ist ein Gebrauchtkauf eine günstige Alternative.<br />
<br />
Man fängt mit dem ersten Schritt an. Klingt abgedroschen, ist aber nun mal so. Der erste Schritt kann ruhig mit Papier und Bleistift gemacht werden. Auf das Blatt schreibt man dann auf, was einem wichtig ist. Brainstorming sozusagen. Das hilft ungemein, eine Struktur zu bekommen.<br />
<br />
Gutes Gelingen <img src="http://blog.guin.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br />
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</div><br />
</div>

Onlinestudium eröffnet neue Möglichkeiten

Andreas Wittke schreibt in seinem <a href="http://onlinebynature.wordpress.com/2010/07/07/galileo-bericht-uber-lubecker-online-student-mit-aussergewohnlicher-behinderung/" target="_blank">Blog onlinebynature über einen Studenten</a> der <a href="http://www.fh-luebeck.de/index.html">FH Lübeck</a>. Soweit nichts besonderes. Wenn man jedoch weiß, was für besondere Umstände vorherrschen, ist dies eine ungewöhnliche Geschichte. Ich selber möchte garnicht mehr darüber schreiben. Du kannst in Andreas Blog mehr darüber lesen.<br />
<br />
Ich habe einen Bekannten, der Glasknochen hat. Er möchte an der Hamburger Uni studieren.  Eigentlich wäre ein Onlinestudium für ihn besser. Aber das wird er selber herausfinden.

YouTube-Channel

<a href="http://oncampus.de/index.php" target="_blank">oncampus</a> hat nun einen eigenen Youtube-Channel. Der Channelname ist <a href="http://www.youtube.com/oncampusFHL" target="_blank">oncampusFHL</a>. Dort werden eigen produzierte Lerninhalte unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank">Creative Common Lizenz by-nc-sa</a> veröffentlicht.<br />
<br />
Hier ein Beispiel:<br />
<br />
http://www.youtube.com/watch?v=vixrusYMNk8<br />
<br />
Warum ich darüber schreibe? Es geht um meine Abschlussarbeit, die ich bei oncampus vorbereite. Der Channel ist zwar nicht direkt mein Projekt, aber ein bisschen Arbeit habe ich auch reingesteckt.<br />
<br />
Weiterer Artikel dazu bei <a href="http://onlinebynature.wordpress.com/2010/01/27/oncampus-jetzt-auch-auf-youtube/" target="_blank">OnlineByNature</a>.

Fiese Klausur

Heute Morgen musste ich meine BWL Klausur schreiben. Leider wurde viel abgefragt, was ich mir nur am Rande angeschaut habe. Ich bin echt gespannt, was da bei herauskommen wird.<br />
<br />
Zur Beruhigung meiner Nerven, werde ich heute Abend meinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbilder" target="_blank">AEVO</a>-Kurs ausfallen lassen.

Wissenschaftliches Arbeiten

http://www.youtube.com/watch?v=9kf51FpBuXQ<br />
<br />
Auch ich werde bald irgendwann mal ein „Wissenschaftler“. Jedenfalls bin ich dabei, meine Abschlussarbeit vorzubereiten. Mir fällt es momentan schwer, ein richtiges Thema für meine Arbeit zu finden.<br />
<br />
Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich mir „Konzepte zur Lerninhaltsaufzeichnung und Distribution“ überlegt.<br />
<br />
Ganz modern habe ich mich auch dazu entschlossen, meine bisherige Arbeit dazu in einem Wiki zu veröffentlichen.<br />
<a href="http://wiki.guin.de" target="_blank">Wiki zur Abschlussarbeit</a><br />
<br />
Ich bin selber sehr gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Wer Ideen oder sonstige Kritik hat, darf diese mir gerne mitteilen <img src="http://blog.guin.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />

Campus Innovation 2009 Podcasts

Bei Lecture2Go sind die Aufzeichnungen zur Campus Innovation 2009 nun vorhanden.<br />
<br />
<a title="http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen" rel="nofollow" href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen">http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen</a><br />
Unter „Einrichtung auswählen“ bitte „Universität Hamburg“ anklicken. Dann „Konverenz auswählen“ und „Campus Innovation 2009“ anklicken. Unter „Session auswählen“ kann man sich dann die verschiedenen Tracks anzeigen lassen.

Campus Innovation 2009 Interviews

So langsam sind die Aufzeichnungen der Campus Innvoation 2009 im Netz verfügbar.<br />
<br />
<a href="http://www.podcampus.de/channels/66" target="_blank">http://www.podcampus.de/channels/66</a><br />
<br />
Es fehlen allerdings noch die Inhalte der Vorträge, die von <a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen" target="_blank">Lecture2Go</a> aufgezeichnet wurden. Jedenfalls fehlt es nocht, dass die Vorträge frei zugänglich sind. Im Inhaltsverzeichnis tauchen die drei Tracks der Campus Innovation 2009 auf. Es fehlt noch ein finales OK zur Veröffentlichung.

Campus Innovation 2009

Die <a href="http://www.campus-innovation.de/programm" target="_blank">Campus Innovation und der VI. Konferenztag Studium und Lehre fand vom 26.-27. November 2009</a> statt. Am 27. November war ich auch da.<br />
<br />
Angefangen hat der Tag mit<a href="http://gabi-reinmann.de/?p=1574" target="_blank"> Gabi Reinmann, die ihre Eröffnugnsrede über ePortfolios gehalten</a> hat. Inhaltlich war es nicht sehr viel Neues, aber die Art der Präsentation hat mir dann doch neue Zusammenhänge eröffnet. Selbstsreflektion <img src="http://blog.guin.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br />
<br />
Bis 11:30 Uhr habe ich mir dann den eLearning Track angeschaut. Von den gebotenen Vorträgen hat  mich besonders das <a href="http://beluga.sub.uni-hamburg.de/" target="_blank">Beluga Projekt</a> interessiert. Bei diesem Projekt geht es grob gesagt um Literaturlisten. Klar gibt es schon hier und da Literaturlisten im Netz. Bei Amazon könnte man auch sowas einrichten. Aber hier geht es mehr um die Art und Weise der Präsentation. Listen können in verschiedenen Notationsstilen exportiert werden, es sollen nicht nur karge bibliographische Daten angezeigt werden, Bewertungsanzeige, Social-Network-Funktion (Prof X hat Buch Y in seiner Liste, was zu meinem gerade angezeigten Buch Z passt).<br />
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Nach der vormittaglichen Kaffeepause ging es in den eCampus Track. Dort hat <a href="http://onlinebynature.wordpress.com/" target="_blank">Andreas Wittke</a> gegen 14:30 Uhr über die Erfahrungen der FH Lübeck mit dem Adobe Connect System erzählt. Für mich als langjähriger Adobe Connect User nichts Neues. Danach kam <a href="http://studip.serv.uni-osnabrueck.de/extern.php?module=Persondetails&amp;range_id=0c3ad80568c7b478c148af31ae56baa9&amp;username=mketterl&amp;seminar_id=1688873229a9d6ea3fa7a5a6bbf7ac15&amp;global_id=b1237e30f9c6932c1e06e933624827d2" target="_blank">Markus</a> <a href="http://www.informatik.uni-osnabrueck.de/prakt/pub/pub_markus.php" target="_blank">Ketterl </a>von der Uni Osnabrück mit dem <a href="http://www.opencastproject.org/" target="_blank">OpenCast Projekt</a> (<a href="http://www.opencastproject.org/users/markus" target="_blank">M Ketterl bei Opencast</a>). Das kommt dem Nahe, was die FH Lübeck, bzw <a href="http://www.oncampus.de" target="_blank">OnCampus</a>, haben möchte.<br />
Der Beitrag danach von <a href="http://lecture2go.de/" target="_blank">Lecture2Go</a> krankheitsbedingt ausgefallen. Da die Ganze Konferenz von <a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/web/lecture2go/ueber" target="_blank">Lecture2Go</a> aufgezeichnet wurde, waren ein paar Leute von denen trotzdem da, so dass man ein paar Worte wechseln konnte. OpenCast und Lecture2Go sind beides interessate Projekte, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde.<br />
<br />
Die <a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen" target="_blank">Aufzeichnungen von Lecture2Go sollten im Lauf der nächten Woche veröffentlicht werden</a> und man sich dann alle Vorträge in Ruhe anschauen. Nächste Woche werde ich dann auch schreiben, wie ich dazu kommen, die Konferenz zu besuchen.